Präsentationen der Tagung „Raum+“ am 11. Juni 2016 in Marling

Nachhaltiger Umgang mit Flächen durch neue Gewerbe- und Wohnmodelle

Mit der zur Verfügung stehenden Fläche und dem Boden muss verantwortungsvoll umgegangen werden – gerade in einem Land wie Südtirol, wo Flächen knapp sind und Boden wertvoll ist. Bei begrenzter besiedel- und bebaubarer Fläche sind neue Konzepte für Südtirol nötig. Wie kann ein solch verantwortungsvoller Umgang mit Flächen im Einklang mit Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gelingen? Welche Potentiale bietet Flächenmanagement? Wie kann nachhaltige Entwicklung zukünftig erfolgen?

Dies wurde auf der Fachtagung „Raum+“ am 11. Juni 2016 in der Kellerei Meran in Marling mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Programm_Tagung Raum+

Referate:

1_Weber_Wertvolle aber begrenzte Güter_Raum+_110616

2_Borst_Hofheimer Allianz_Raum+_110616

3_Praxisbeispiele Gemeinden_Leitz_Raum+_110616

4_Rainer_Praxisbeispiel Hohentengen_Raum+_110616

5_Hofer_Standortdatenbank_Raum+_110616

6_Abstract_Frank_Weber_Raum+_110616

 

Studienfahrt nach Graubünden 2016

Vertreter der Plattform Land haben im März 2016 eine Studienfahrt ins benachbarte Graubünden (Schweiz) durchgeführt. Dabei ging es vor allem um die Besichtigung von regionalen Entwicklungsprojekten im ländlichen Raum in Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Wirtschaftszweigen und den Gemeinden sowie unter Einbindung der lokalen Bevölkerung.

Den ländlichen Raum zu stärken, ist das Ziel der Plattform Land in Südtirol. Ähnlich wie in Südtirol arbeitet auch Graubünden intensiv an der Aufwertung des ländlichen Raumes. Dabei setzen die Verantwortlichen dort besonders auf die Stärkung regionaler Kreisläufe, Innovationen, die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort und eine höhere Wertschöpfung.

Tagung „Netzwerke im ländlichen Raum“ am 13. Juni 2015 in Tramin

Die Attraktivität des ländlichen Raums steigern. Das ist das vorrangige Ziel der „Plattform Land“, die im Herbst 2013 von Südtiroler Verantwortungsträgern aus Wirtschaft und Politik als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen wurde.

Die Akteure des ländlichen Raums bestimmen seine Zukunft. Eines ist sicher: Die Vielfalt an Chancen und Herausforderungen kann am besten durch gemeinsames Handeln genutzt und gemeistert werden.

Doch welche Potentiale bergen Netzwerke? Wie kann der ländliche Raum in Zukunft lebendig bleiben? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der ersten von der „Plattform Land“ ausgerichteten Tagung.

Impulsreferate, Vorzeigebeispiele und eine Diskussionsrunde mit Experten aus den Bereichen Regionalentwicklung, Wirtschaft und Verwaltung geben Einblick in innovative Konzepte der interkommunalen und wirtschaftlichen Vernetzung im ländlichen Raum.

Tagung

 

 

Zukunft durch Zusammenarbeit

Eine Südtiroler Allianz für einen attraktiven ländlichen Raum, eine intelligente Flächennutzung und das Verhindern der Abwanderung, will die „Plattform Land“. Der Interessensgemeinschaft, die vom Gemeindenverband Südtirol und dem Südtiroler Bauernbund ins Leben gerufen wurde, haben sich zahlreiche Organisationen angeschlossen.

Viele Partner und Mitglieder
Unterstützung kommt dabei von vielen Seiten. Neben Bauernbund und Gemeindenverband beteiligt sich auch die Landesregierung an der Initiative. „Eine Politik für den ländlichen Raum nützt auch den urbanen Zentren. Südtirol hat daher immer schon eine aktive Politik für den ländlichen Raum gemacht und wird sich auch weiterhin für die peripheren Gebiete einsetzen“, versprach Landeshauptmann Arno Kompatscher. In der „Plattform Land“ vertreten sind auch die Wirtschaftsverbände , wie die Handelskammer Bozen, der Wirtschaftsverband Handwerker und Dienstleister LHV, der Hoteliers- und Gastwirteverband HGV, der Handels- und Dienstleisterverband hds, der Unternehmerverband und der Raiffeisenverband Südtirol. Zudem werden weitere Mitglieder aus den Bereichen Tourismus, Soziales, Bildung, Forschung und Umwelt folgen. Mit Organisationen aus dem Ausland, wie Regionen.Österreich, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Berggebiete (SAB), Euromontana oder Argealp, auch in Hinblick auf die Makroregion Alpen, soll es eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit geben.