Erster Tag der Innenentwicklung am 14. September in Glurns

Das Leerstandsmanagement ist ein zentraler Aspekt der intelligenten Flächennutzung, also der verantwortungsvollen Nutzung des begrenzten Raums im Einklang mit Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Dies gilt umso mehr in einer Bergregion wie Südtirol, wo Flächen knapp sind und Boden wertvoll ist.

Die Plattform Land bietet nun am TAG DER INNENENTWICKLUNG in Kooperation mit der Kammer der Architekten und der KVW Arche kostenlose Informationen und Erstberatungen diesbezüglich an. Auftakt ist die Veranstaltung in Glurns am 14. September ab 17 Uhr.

Das genaue Programm finden Sie hier: 180829_Flyer_Tag_der_Innenentwicklung_Glurns_DEF

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Leerstände besser nutzen – Bericht zur Jahrestagung 2018

Radiobeitrag „Land&Leben“ vom 03.06.2018 (bis Minute 7)

Ein effizientes Flächenmanagement, das einerseits wertvollen Kulturgrund schützt und andererseits eine notwendige Entwicklung des Wohnbaus und der Wirtschaft zulässt, wird zunehmend wichtiger. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Leerstandsmanagement. Wie Leerstände besser genutzt werden können und wieso ein Leerstandsmanagement zu einer größeren Attraktivität des ländlichen Raumes führt, war Thema der Jahrestagung der Plattform Land am 31. Mai 2018 in Klausen.

Südtirol hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gut entwickelt. Ein Grund dafür waren Investitionen in Infrastrukturen, Wohngebieten und Gewerbezonen. Nun müsse der Akzent mehr auf den Schutz des wertvollen Kulturgrundes gelegt werden – unter anderem durch ein Leerstandsmanagement, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher auf der Jahrestagung der Plattform Land. Die Landesregierung habe bereits wichtige Schritte gesetzt: „Die BLS erhebt die Leerstände bei Gewerbeimmobilien und führt eine Datenbank. Derzeit sind etwa 500 Immobilien erfasst, die leer stehen. Jedes Jahr werden ca. 100 bis 120 Immobilien vermittelt.“ Mit jeder Immobilie, die wieder genutzt wird, wird wertvolle Kulturfläche eingespart. Einen neuen Ansatz in der Innenentwicklung verfolgt das Land auch bei den Förderungen. „In der Vergangenheit wurde der Neubau gut gefördert, was zur Folge hatte, dass es interessanter war, neu zu bauen. Seit einigen Jahren wird verstärkt die Nutzung von Bestandsgebäuden gefördert – und zwar landesweit gleich, was für den ländliche Raum aufgrund etwas niedrigerer Preise von Vorteil ist.“ Mit dem neuen Wohnbauförderungsgesetz will das Land die Unterstützung weiter erhöhen, was Bestandsimmobilien noch interessanter macht. Zudem sollen Nutzungsänderungen einfacher werden. Für eine bessere Unterstützung für Bestandsobjekte sprach sich auch der Vizepräsident der Plattform Land, Leo Tiefenthaler, aus. Der Spagat zwischen dem Schutz der Kulturlandschaft und der notwendigen wirtschaftlichen Entwicklung sei zwar nicht ganz einfach, aber machbar.

Das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft sieht die Einführung von Siedlungsgrenzen vor. Auch das ist eine Maßnahme, um Flächen, die außerhalb des Siedlungsgebietes liegen, zu schützen. Im Siedlungsgebiet werden die Gemeinden die Hauptverantwortung für die Siedlungspolitik tragen, berichtete Frank Weber, der Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung. „Ein Kulturwandel ist auch die neue Gemeindekommission für Raum und Landschaft, die nur mehr mit Fachleuten besetzt ist.“ Auf Förderungen für jene, die Bestandskubaturen nutzen, setzt das Land Baden-Württemberg. „Besonders Sanierungen werden großzügig unterstützt, aber auch der Abbruch und Wiederaufbau“, sagte der Minister für den ländlichen Raum Peter Hauk. Die Gemeinden haben die Aufgabe, Anreize für die Innenentwicklungen zu setzen. Das Geld komme vom Land, so Hauk.

Auch in der Schweiz ist der Bodenverbrauch ein großes Thema, besonders seit der Volksabstimmung im Jahr 2013. „Die Bevölkerung hatte sich damals für einen besseren Schutz des Kulturgrundes ausgesprochen. Daraufhin wurde die Ausweisung von Bauzonen erschwert. Nur wenn so gut wie keine umgewidmeten Flächen mehr frei sind, wird neues Bauland ausgewiesen“, berichtete Lukas Bühlmann, der Direktor der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung. Gleichzeitig wird Bauland, das trotz Umwidmung nicht verbaut wird, „mobilisiert“, d.h. höher besteuert oder sogar enteignet. Weitere Maßnahmen zum Schutz der Kulturflächen sind vermehrte Rückwidmungen sowie das Auffüllen von Baulücken, sprich die Innenverdichtung. Doch ein effizientes Leerstandsmanagement schützt nicht nur wertvollen Kulturgrund, sondern erhöht auch die Attraktivität einer Ortschaft. „In Schweizer Gemeinden werden aufgelassene Geschäfte neu belebt, indem z. B. ein Friseur im Geschäftslokal gleichzeitig auch eine Bar betreibt oder das Geschäft von Bauern aus der Umgebung als Verkaufsfläche für regionale Produkte genutzt wird.“ Anderenorts werden Teile der Einnahmen aus den Mietwohnungen in den oberen Stockwerken dazu genutzt, um die Miete für das Geschäftslokal im Erdgeschoss möglich gering zu halten. „Dadurch konnten wir gar einige leere Geschäfte wieder füllen, was der gesamten Ortschaft zugutegekommen ist.“ Eine weitere Maßnahme ist „Der Gasthof gehört dir“, wo Interessierte Strukturen auch nur für einen Monat pachten können. Weiters sind auch Zwischennutzungen sehr gefragt. Für ein erfolgreiches Leerstandsmanagement wesentlich ist, die Leerstände in den Gemeinden zu kennen und zu erfassen.

Die Plattform Land hat deshalb im letzten Jahr das Pilotprojekt „Leerstandsmanagement“ ins Leben gerufen. In fünf Gemeinden werden die Leerstände erhoben. Ziel ist es, das Projekt flächendeckend auf ganz Südtirol auszuweiten. Eine der fünf Gemeinden ist Tramin. „Wir haben freie Wohnungen und Gewerbeimmobilien erhoben. In Tramin sind 37 Wohnungen und 26 Gebäude leer, was dem Wohnraum von ungefähr 340 Personen entspricht. Müssten hier neue Wohnbauzonen ausgewiesen werden, bräuchte es in etwa 3,5 Hektar Kulturgrund“, rechnete Bürgermeister Wolfgang Oberhofer vor. Auch St. Leonhard ist eine Gemeinde, die die Leerstände erhoben hat. Dort stehen ebenfalls einige Wohnimmobilien leer, auch wenn es immer schon das Ziel der Gemeinde war, Leerstände zu vermeiden, sagte der Vize-Bürgermeister Josef Pichler. In der abschließenden Gesprächsrunde diskutierten Lukas Bühlmann, Leo Tiefenthaler, Landesrat Richard Theiner und der Vize-Bürgermeister von Klausen Stefan Deporta über Maßnahmen zum Leerstandsmanagement und das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft. Für den Präsidenten der Plattform Land, Andreas Schatzer, trage die Plattform Land dazu bei, den von der Politik eingeschlagenen Weg, die Bestände besser zu nutzen, zu unterstützen. Dazu würden auch Initiativen, wie das Pilotprojekt „Leerstandsmanagement“ und die Tagung, beitragen.

 Präsentation Jahrestagung 2018

PL2018_Bühlmann, Tiefenthaler, Theiner, Deporta

Diskussionsrunde mit Direktor Lukas Bühlmann (CH), Präsident Leo Tiefenthaler, Landesrat Richard Theiner und Vizebürgermeister Stefan Deporta.

Jahrestagung „Leerstand – (Innen-Raum)“ am 31. Mai 2018

Die Jahrestagung der Plattform Land „Leerstand – (Innen-Raum)“ findet am Donnerstag, den 31.05.2018 von 9-13 Uhr im Walthersaal (einem ehemaligen Leerstand) in Klausen statt.

Thema ist das Flächen- und Leerstandsmanagement, insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Gesetzesentwurfs zu Raum und Landschaft. Anhand von Referaten, Beispielen und Diskussionen mit Experten werden neue Modelle für Wohn- und Gewerbeimmobilien unter Einschluss des Leerstands präsentiert.Titelbild Einladung_DE

Hier finden Sie das Tagungsprogramm 2018

Eine Anmeldung ist bis 28.05.2018 möglich über:

Email: info@plattformland.org

oder

Tel.: +39 0471 999 335

 

 

Bild: TV Klausen

 

 

Plattform Land: Leerstände wieder nutzen

Dieses Jahr stellt die Plattform Land, die sich für attraktive ländliche Räume einsetzt, die bessere Nutzung von Leerständen in den Mittelpunkt der heurigen Tätigkeit. Weitere Schwerpunkte werden die Arbeitsplätze auf dem Land und die Jugend sein.

Neben dem Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes hat sich die Plattform Land, die von mittlerweile zwölf Organisationen getragen wird, seit ihrer Gründung für einen intelligenten Umgang mit dem begrenzten Raum eingesetzt. Bereits im letzten Jahr ist das Pilotprojekt „Leerstandsmanagement“ gestartet. Ziel ist es, die Kriterien für den Leerstand mit dem zuständigen Landesamt landesweit einheitlich zu definieren. Danach sollen die Leerstände erhoben und grafisch einheitlich dargestellt werden. „Ziel muss am Ende sein, die Leerstände in den Gemeinden ersichtlich zu machen und sie nach Möglichkeit wieder einer Nutzung zuzuführen, anstatt neues Bauland zu erschließen“, erklärte der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer.

Gestartet ist das Pilotprojekt „Leerstandsmanagement“ in den drei Gemeinden Klausen, St. Leonhard in Passeier und Tramin. Ende des Jahres sind noch Kaltern und Truden hinzugekommen. Weitere Gemeinden sollen in der 2. Jahreshälfte folgen. Die Jahrestagung am 31. Mai in Klausen wird ebenfalls das Leerstandsmanagement zum Inhalt haben. „Dabei werden wir mit Landes- und Gemeindepolitikern, Verbandsvertretern, Interessensgruppen, lokalen Unternehmern und Bürgern diskutieren, wie der begrenzte Raum nachhaltig genutzt werden kann“, erklärte der Vizepräsident Leo Tiefenthaler. Neben Referenten aus dem Inland werden auch Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und der Schweiz vorgestellt.

Zusätzlich zu den Leerständen wird sich die Plattform Land heuer besonders mit den Arbeitsplätzen im ländlichen Raum beschäftigen, die – ebenso wie das schnelle Internet, funktionierende Dienste sowie Freizeit- und Wohnmöglichkeiten – wesentlich zur Attraktivität des ländlichen Raumes beitragen. Vor einem Monat ist das Projekt „Alpjobs“ gestartet. Bei der Initiative der EU geht es um zukünftige Jobprofile und um Unterstützungsmaßnahmen für junge Menschen im ländlichen Raum, um einer Abwanderung vorzubeugen. „Mit dem Projekt wollen wir die Bedürfnisse und Kompetenzen für neue Arbeitsplätze erheben und zukünftige Anforderungsprofile für Jobsuchende erarbeiten“, fasste Schatzer zusammen. Erste Ergebnisse sollen bereits im Herbst auf einer Veranstaltung über „Arbeitsplätze für die Jugend im ländlichen Raum“ präsentiert werden.

Neben den neun Gründungsorganisationen waren bei der heurigen Mitgliederversammlung erstmals auch die drei Neumitglieder anwesend.

Internationale Denkfabrik INTESI: Schnelles Internet rasch ausbauen

Die internationale INTESI-Denkfabrik hat sich bei ihrem letzten Treffen in Bozen mit dem schnellen Internet befasst. Ziel muss sein, schnelles Internet überall anbieten zu können. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf den ländlichen Raum gelegt werden. Die Plattform Land ist in die Denkfabrik eingebunden.

Schnelles Internet für alle, und das in akzeptablen Zeiten, ist die Forderung der INTESI-Denkfabrik. Dass dies durchaus realistisch ist, zeigt das Beispiel Schweiz. Dort liegt die landesweite Abdeckung mit schnellem Internet bei 99 %. „Was wir wollen ist, der Bevölkerung und den Unternehmen den Zugang zu schnellem Internet im ganzen Land zu ermöglichen. Besonders im ländlichen Raum hinkt die Abdeckung mit schnellem Internet noch hinterher. Zeitgemäße Internetverbindungen sind aber eine Voraussetzung, damit sich Unternehmen ansiedeln und Privatpersonen bleiben“, erklärte der Präsident der Plattform Land Andreas Schatzer.

Die Anstrengungen, die die Landesverwaltung bisher unternommen hat, wurden auf dem Treffen von INTESI begrüßt und anerkannt. Was in fast der Hälfte der Gemeinden aber nach wie vor fehlt, ist die Fertigstellung der letzten Meile. Daher ruft die Plattform Land dazu auf, rasch diese letzte Meile anzugehen. Unterstützung soll von der Infranet AG kommen, die alle landesweiten Infrastrukturen, die sich mit dem Bau des Breitbandnetzes befassen, vereint. „Wir hoffen, dass die Infranet AG der lang ersehnte zentrale Ansprechpartner für die Gemeinden bei der Planung, Inbetriebnahme und Wartung der Zugangsnetze sowie zentralen Knotenpunkte ist, und die Gemeinden wirklich unterstützen wird“, sagte Vizepräsident Leo Tiefenthaler.

Zur INTESI-Denkfabrik:

In der INTESI-Denkfabrik, in der auch die Plattform Land eingebunden ist, treffen sich die Grundversorgungs-Dienstleister, Entscheidungsträger und weitere relevante Akteure aus dem gesamten Alpenraum, um sich über Herausforderungen und Lösungen im Bereich der Grundversorgung sektorübergreifend auszutauschen.

 

Neue Mitglieder bei der Plattform Land

Mit dem Jahr 2018 stoßen drei weitere Mitglieder zur Plattform Land, um sich gesellschaftlich breiter aufzustellen: Der Katholische Verband der Werktätigen (KVW), der Südtiroler Jugendring (SJR) und der Verband der Seniorenheime (VdS). Die neuen Mitglieder, welche mit Beschluss der Mitgliederversammlung der Plattform Land vom November 2017 aufge-nommen wurden, vertreten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen, die alle im ländlichen Raum relevant sind und an dessen Gestaltung mitwirken. Damit sind nun zwölf Organisationen Mitglied bei der Plattform Land (Näheres siehe unter Mitglieder).

Bericht und Präsentationen der Herbstveranstaltung „Neue Mitbürger/innen im ländlichen Raum“

Im Nachgang zur Herbstveranstaltung „Neue Mitbürger/innen im ländlichen Raum“ am 22.11.2017 in Nals veröffentlichen wir die Präsentation bzw. Berichte dazu:

Hier finden Sie den zusammenfassenden Bericht zur Herbstveranstaltung

 

 

Dorfentwicklung in Südtirol – gestern, heute, morgen

Eine Studie, die auf Befragungen von Bewohnern des ländlichen Raumes beruht, gibt Aufschluss geben über die derzeitige Situation in den Dörfern Südtirols – und die Basis darstellen für künftige Handlungsmöglichkeiten und Chancen.

Die Europäische Akademie – EURAC hat im Spätsommer 2017 basierend auf einer Umfrage und Experteninterviews bei Bewohnern des ländlichen Raums die Studie zur Dorfentwicklung in Südtirol erstellt.

Situation aus der Sicht der Betroffenen aufzeigen

Die Ergebnisse dieser Studie der EURAC, die in Person von Thomas Streifeneder im Fachbeirat der Plattform Land eingebunden ist, wird die Beurteilung der Situation in den Dörfern in Südtirol aus Sicht der Betroffenen aufgezeigt. Aus den Erfahrungen von früher und der Bewertung der Situation von heute, werden zukünftige Handlungsmöglichkeiten und Chancen aufgezeigt. Bei der AGRIALP in Bozen fand dazu eine Diskussionsrunde mit der EURAC, der Plattform Land und einem Vertreter aus dem ländlichen Raum, welcher selbst die Situation vor Ort am besten einschätzen kann.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie zur Dorfentwicklung in Südtirol.

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Herbstveranstaltung „Neue Mitbürger/innen im ländlichen Raum“ am 22.11.17 ab 19 Uhr

Titelbild HerbstveranstaltungWährend in Südtirol früher eher von Landflucht die Rede war, gibt es seit den 1990er Jahren eine kontinuierliche Zuwanderung auch in den ländlichen Raum. Diese besteht nicht nur aus den derzeit vieldiskutierten „Flüchtlingen“, sondern vor allem aus Zuwanderern aus dem In- und Ausland aus Arbeitsgründen, seien es nun EU- oder Nicht-EU-Bürger. Zudem gibt es italienische Zuwanderer aus dem restlichen Staatsgebiet, aber auch Südtiroler „Stadtler“, die mit ihren Familien auf das Land ziehen.

Diese gesamte Bandbreite möchten wir mit renommierten Fachleuten und Betroffenen diskutieren und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen beleuchten sowie aufzeigen, wie der ländliche Raum davon profitieren kann.

Ziel ist die Aufklärung über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Integration der Zugezogenen anhand von besten Beispielen.

Die Herbstveranstaltung findet am 22. November ab 19 Uhr im Bildungshaus Lichtenburg in Nals statt.

Programm_Herbstveranstaltung

 

 

Die logo04 hat diese Veranstaltung mit einem Beitrag von 1.750 € unterstützt.

 

 

 

Interviews und Referate der 3. Jahrestagung „Basisdienste auf dem Land“ am 25. Mai 2017 auf Schloss Prösels

Dezentrale Daseinsvorsorge als Schlüssel für erfolgreiche und lebendige ländliche Räume

Grundlegende Dienste zur Daseinsvorsorge, sogenannte Basisdienste oder auch Dienste von allgemeinem Interesse, wie Nahversorgung, öffentlicher Transport, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Sozial- und Gesundheitsdienste etc. sind die Voraussetzung für lebendige ländliche Räume. Dies wurde am 25. Mai 2017 auf der Jahrestagung in verschiedenen Referaten veranschaulicht:

  1. Pröll_Abstract_Eröffnungsrede – Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
  2. Deeg_Digitalisierung als Voraussetzung für Basisdienste – Landesrätin Waltraud Deeg
  3. Dehne_Grundversorgung in der Kleinregion – Prof. Dr. Peter Dehne
  4. Egger_Blick über den Tellerrand – Basisdienste im Alpenraum.ppt – Direktor Thomas Egger

Interviews der Experten sind im Radiobeitrag „Land und Leben“ vom 28. Mai 2017 zu hören (ca. Minute 11:30-18:00):