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Das Projekt SHELTER wird im Rahmen des EU-Programm INTERREG Italien-Österreich gefördert und läuft von September 2019 bis März 2022. Projektpartner sind neben der Plattform Land die Region Venetien (LP), die EURAC, die Gemeinden Val di Zoldo, Valstagna und Anras.Interreg_Italia-O¦êsterreich 2017_4c

Das Projekt SHELTER befasst sich mit den Problemen, die sich aus der Aufgabe und dem damit einhergehenden Verfall historischer ländlicher Gebäude im italienisch-österreichischen Grenzgebiet ergeben. Der zum Teil großflächige Leerstand und der damit verbundene Wegfall der traditionellen Bewirtschaftung hat ernsthafte Konsequenzen für die Kulturlandschaft.

SHELTER betrachtet die Erhaltung des gebauten Erbes als integralen Bestandteil der Entwicklung der Berglandschaft: Es werden Konzepte zur nachhaltigen Nutzung und Sanierung leerstehender historischer Beispielgebäude entwickelt. Dabei kann auf Ergebnisse früherer EU-Forschungsprojekte sowie einen breiten Erfahrungsschatz im Netzwerk der Projektpartner und assoziierter Partner zurückgegriffen werden. SHELTER wird neue Nutzungskonzepte für den historischen Baubestand aufzeigen, die die lokale Entwicklung unterstützen und sich in bestehende Vereins- und Produktionsaktivitäten einfügen. Zudem werden die Gebäude als kulturelle Landmarken in das Netz bereits vorhandener Wander- und Radwege eingebunden.

SHELTER bezieht dabei die Anwohner durch einen partizipativen Mitwirkungsprozess aktiv mit ein. Auf diese Weise wird grenzübergreifend ein Sanierungsleitfaden mit technischen Lösungen und eine Reihe von Indikatoren für die Erhaltung des kulturellen Erbes definiert. Die Ergebnisse werden im Rahmen von Workshops an die kommunalen Behörden und lokalen Unternehmen weitergegeben.