Terminhinweis Abschlusstagung Impuls4action am 20. Mai von 9-12:15 Uhr online

Wir informieren Sie, dass die Abschlusskonferenz des EU-geförderten Projekts „Impuls4Action“ am Donnerstag, 20. Mai 2021 von 9:00 bis 12:15 Uhr online über zoom stattfindet. Wir laden Sie ein, sich den Termin schon heute in Ihrem Kalender vorzumerken. Die Einladung mit dem detaillierten Programm und dem zoom-Link erhalten Sie später. 

Die Veranstaltung wird mehrsprachig mit Simultanübersetzung in Deutsch, Italienisch, Englisch und Slowenisch sein. 

Innenentwicklung und Flächenverbrauch im Fokus

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte die Plattform Land auf ihrer Mitgliederversammlung zurück. Schwerpunkt war die Nachhaltigkeit im ländlichen Raum.
Heuer will sich die Allianz für den ländlichen Raum stärker dem Flächenverbrauch widmen. Mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit ist das 16. Mitglied aufgenommen worden. 

Die intelligente Flächennutzung und der Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes sind die zwei Hauptanliegen der Plattform Land. Mit der Lebensqualität im ländlichen Raum hat sich die Plattform Land im letzten Jahr u. a. im Rahmen des Projektes „FLOW“ beschäftigt. Dazu wurde eine Studie zu den Zu-, Bleibe- und Abwanderungsgründen im ländlichen Raum durchgeführt. Ein Pilotprojekt zu lokalen Wirtschaftskreisläufen sowie zu Vinschger Gerichten hatte ebenfalls die Attraktivität des ländlichen Raumes zum Ziel. Im Juni wurde aus aktuellem Anlass eine Onlineveranstaltung über „Familie und Beruf in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling“ organisiert. Die Jahrestagung im Herbst befasste sich dann mit der „Nachhaltigkeit im ländlichen Raum“ und der Frage, welche Chance die Nachhaltigkeit der Peripherie bietet. Zwei Projekte – „Shelter“ und das Leerstandsmanagement – hatten hingegen den Flächenschutz zum Inhalt. Dazu gab es einen „Tag der Innenentwicklung“ in Taufers im Münstertal und ein Symposium. Im Rahmen des Leerstandsmanagements wurden in 15 Gemeinden die Leerstände erhoben.
2021 will sich die Plattform Land verstärkt mit der intelligenten Flächennutzung befassen. „Dazu gehört, dass das Leerstandsmanagement fortgeführt wird“, sagte Präsident Andreas Schatzer. Zudem will die Plattform Land ihr Beratungsangebot für Gemeinden erweitern. „Neben der Erhebung der Leerstände und Sensibilisierungsmaßnahmen können zukünftig auch die Kosten für Neubaugebiete mit den Sanierungskosten im Bestand verglichen werden. Zudem wird die Plattform Land Nutzungskonzepte für Leerstände ausarbeiten und weitere Beratungen anbieten – in Zusammenarbeit mit Experten.“ Auch sei eine spezifische Beratung für eine integrierte Dorfentwicklung geplant, die u. a. auch neue Arbeits- und Wohnmodelle, regionale Kreisläufe, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mobilität und einiges mehr berücksichtige.

Um „Innenentwicklung und Flächenverbrauch“ geht es auch auf der Online-Jahrestagung am 27. Mai. Dort werden positive Beispiele aus Südtirol, Österreich und der Schweiz, wie der Flächenverbrauch reduziert werden kann, vorgestellt. Zudem geht es um die Frage, ob Südtirol auf dem Weg zum „Netto 0“-Flächenverbrauch ist. Auf der Mitgliederversammlung gutgeheißen wurde eine Studie zur Zukunft des ländlichen Raumes. „Es geht hier aber nicht um die x-te Studie zum ländlichen Raum. Vielmehr sollen auf der Basis bereits bestehender Studien Leitsätze entwickelt werden. Geplant ist weiters, Leuchtturmprojekte auszuwählen, die als Beispiele für andere Gemeinden dienen sollen“, sagte Plattform-Land-Geschäftsführer Ulrich Höllrigl. Diskutiert wurde auch der Recovery Plan. Die Plattform Land hofft, dass die Gelder auch für Initiativen im ländlichen Raum verwendet werden. Auf alle Fälle müssten die Chancen des Recovery Plans für den ländlichen Raum genutzt werden.

Zukünftig wird ein neues Mitglied die Geschicke der Plattform Land mitbestimmen. „Wir haben einstimmig den Dachverband für Soziales und Gesundheit als 16. Mitglied aufgenommen“, freute sich Präsident Andreas Schatzer. Damit werde die soziale Kompetenz der Plattform Land gestärkt und soziale Themen würden noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Infos zum Event „Regionale Wertschöpfungsketten“ vom 26. März

Regionale Wertschöpfungsketten stärken durch beste Beispiele und regionale Vergabe 

Regionale Kreisläufe und Wertschöpfungsketten rücken  auch aufgrund der Erfahrungen in der Krise seit 2020 – immer stärker in den Fokus, zumal durch kurze Wege auch ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und damit zur Nachhaltigkeit geleistet wird. In der Praxis gibt es jedoch immer wieder Herausforderungen, diese auch tatsächlich zu stärkenEs gibt auch Erfolgsbeispiele, wo dies bereits gelungen ist. Anhand dieser besten Beispiele möchten wir bestehende Möglichkeiten für die regionalen Kreisläufe im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen und privaten Kooperationen aufzeigen. 

Programm

Referate der besten Beispiele:

  1. Schloss Gut Obbach, Auszeichnung Ökologischer Landbau 2020 mit Fokus auf regionale Wertschöpfungsketten, Deutschland, Bernhard Schreyer und Petra Sandjohann
  2. Gemeinde SchlandersGemeinschaftsverpflegung, Gemeindereferentin Monika Wielander Habicher
  3. Gemeinde VöranRegionale Kreisläufe, Bürgermeister Thomas Egger
  4. ARO Konsortium, (Zusammenschluss Südtiroler Handwerker im Bereich Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten), Direktor David Smaniotto

Pressemitteilung

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier: https://youtu.be/zTESFiNB-Ew

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts FLOW – Förderung Land Orte Wirtschaft mit freundlicher Unterstützung der Handelskammer statt.

handelskammer

Szenarien zur Zukunft alpiner Böden

Gemeinsam mit unserem Trientner Projektpartner „Fondazione Edmund Mach“ (FEM) fand am 19. März ein Fachtreffen mit Stakeholdern aus Südtirol und Trentino zum Thema „Zukunftsszenarien für alpine Böden“ im Rahmen des EU-finanzierten Projektes Impuls4Action statt.

Programm: Zukunft alpiner Böden

Referate:

Impulsreferat „Alpine Böden“ Christian Steiner, ELSA und Thomas Peham, Tirol

Beste Praxisbeispiele aus Val di Sole Trentino Bürgermeisterin Laura Marinelli und Truden Südtirol Bürgermeister Michael Epp

Impulsreferat „Mehrwert von Zukuntsszenarien“ Alessandro Gretter und Gian Antonio Battistel, FEM

Präsentation „Zukunftsszenarien Innenentwicklung Südtirol“ André Mallossek, Plattform Land in Kooperation mit Hermann Atz, Apollis

Moderation Ulrich Höllrigl, Plattform Land

Coworking & Coworkation – eine neue Arbeitsform als Chance für ländliche Gemeinden

Am 25. Februar 2021 veranstaltete die Plattform Land gemeinsam mit CoworkationALPS und startbase Südtirol eine Onlineveranstaltung zum Thema „Coworking und Coworkation in Südtirol“, die mit 130 Teilnehmer*innen gut besucht war. Dabei wurden Vorzeigebeispiele aus der Praxis in und außerhalb Südtirols präsentiert, wie z.B. Tourismuszukunft, ein alpenweites Netzwerk im Bereich der Tourismusberatung und startbase Südtirol, das Netzwerk von Coworking Spaces in Südtirol. Zudem wurde der Fördervorschlag der Plattform Land, welcher den Landtagsbeschluss vom vergangenen September zur Förderung von Coworking konkretisiert, präsentiert. In diesem geht es darum, Coworking Spaces in den ersten 3 Jahren mit 50% bei den Führungskosten zu unterstützen.

  1. CoworkationALPS, Veronika Engel
  2. Tourismuszukunft, Roland Trebo
  3. startbase Südtirol, Marion Niederkofler

Poetry-Slam In den Zellen der Arbeitswelt gefangen – oder ist Ausbruch die Devise?, Hannes Huber

Pressemitteilung Coworking

„Weg, zurück und immer noch da?“ am 26.1. – Studienergebnisse

Die Plattform Land und das WIFO haben mit Unterstützung der Handelskammer und der EURAC die Ab-, Rück- und Zuwanderungsmotive in Südtirol zum Teil mit speziellem Fokus auf den ländlichen Raum und auf die unterschiedlichen Motive für Frauen und Männer analysiert. Die Ergebnisse der beiden Studien wurden unter dem Motto „Weg, zurück und immer noch da?“ am 26. Jänner 2021 online vorgestellt:  

  • Studie WIFO (Zuwanderung in den ländlichen Raum)
  • Studie EURAC (Ab-, Rück- und Zuwanderungsmotive für Frauen und Männer)

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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„smartes“ Dorf für EU-Projekt gesucht

Die EU sucht weitere 12 „smart rural villages“, um sie über die Projektlaufzeit in ihrer Arbeit zu unterstützen und von ihnen zu lernen!

Falls Ihre Gemeinde den Kriterien entspricht, füllen Sie einfach das Online-Formular bis 5. Mai 2020 aus: https://form.jotformeu.com/E40/smart-rural-application

Hier finden Sie die Kriterien. (Gemeinden bis max. 15.000 Einwohnern).

Wichtig ist zudem, dass es in der Gemeinde eine Person gibt, welche dank Ihres Wissens über die (smarte) Gemeindeentwicklung, den Antrag nicht nur ausfüllen, sondern auch den Prozess hin zu einem „smart rural village“ vor Ort begleiten kann.

Die Plattform Land, welche sich für einen lebendigen ländlichen Raum einsetzt, begrüßt die Initiative, welche zu ihren Aktivitäten im Netzwerk EUSALP passt. Mehr Informationen zu smart villages im Rahmen des EUSALP Prozesses finden Sie hier: https://www.alpine-region.eu/events/smart-villages-common-perspective-through-different-visions