Neue Chancen für alte Gebäude: Fachkundige Sanierungsberatung im Herbst 2024

Anmeldungen zur Plattform-Land- und Bauernhaus-Sanierungsberatung bis 20. September möglich.

  • Interessierte Bäuerinnen und Bauern können sich für die Bauernhaus-Sanierungsberatung unter www.sbb.it/de/service/projekte anmelden.
  • Alle anderen Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden können sich per E-Mail an info@plattformland.org wenden oder die Checkliste online ausfüllen und die geforderten Unterlagen zusenden. Alle Infos finden Sie unter: www.plattformland.org/sb.

Die Plattform-Land- und Bauernhaus-Sanierungsberatung starten im Herbst 2024 eine neue Runde ihrer Sanierungsberatung für Private und Gemeinden. Dieses Programm, unterstützt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und dem Südtiroler Bauernbund in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten, zielt darauf ab, bestehende Bausubstanz zu erhalten sowie deren Energieeffizienz und Wohnkomfort zu erhöhen.

Das Programm unterstützt nicht nur die Wiederbelebung leerstehender Gebäude, sondern fördert auch innovative Geschäfts- und Wohnmodelle wie Pop-up-Stores, Cohousing, Coworking und Mehrgenerationenhäuser. Gemeinden sollten darauf achten, dass ihre Sanierungsprojekte Vorbildcharakter haben, um auch die Vorteile von sanierten Gebäuden vermehrt hervorzuheben. Außerdem ist mit den neuen EU-Gebäuderichtlinien, welche die vollständige Dekarbonisierung des gesamten Gebäudebestands bis 2050 vorsehen, dieses Angebot der Sanierungsberatung aktueller denn je. Die neuen EU-Richtlinien fordern von den Mitgliedsstaaten, die Renovierungsrate bestehender Gebäude bis 2030 zu verdoppeln. Aus diesem Grund hat das Land Südtirol die Förderungen für den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen und die Steigerung der Energieeffizienz sowie den sogenannten „Kubaturbonus“ bis 2026 verlängert. Neu sind Beiträge für den Austausch alter Holzheizungen ab einer Leistung von 35 Kilowatt, welche mit der staatlichen Förderung „Conto Termico“ kumulierbar und somit bis zu einem maximalen Prozentsatz von 90 Prozent gefördert werden. Eine Übersicht zu allen Förderungen von Staat und Provinz finden Sie im „Förderleitfaden Südtirol“ unter SHELTER | Plattformland.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie HIER nachlesen.

TERMINHINWEIS > Praxistag „Nachhaltiges Bauen & Sanieren“ 05/09/2024

Im Rahmen des EU-Projekt SUSMAT laden wir Fachleute aus Architektur, Handwerk & Bauindustrie sowie alle Interessierten ein, zum übergemeindlichen

PRAXISTAG „Nachhaltiges Bauen & Sanieren“ am 5. September 2024

von Bozen aus fahren wir, gemeinsam mit dem Bus, nach San Vito di Cadore (Belluno), Innervillgraten (Lienz) und Anras (Lienz) zur Besichtigung eines zu sanierenden Objektes und eines innovativen Betriebes, welcher Dämmmaterial aus Schafschurwolle herstellt.

Die Details zum Programm veröffentlichen wir in Kürze.

Zur Anmeldung (bis 28.08.24)

Weitere Informationen zum EU-Projekt SUSMAT finden Sie auf der entsprechenden Unterseite: www.plattformland.org/susmat

ONLINE WEITERNBILDUNGEN: INNOVATIV & NACHALTIG SANIEREN

Wir haben vier kostenlose Online-Weiterbildungen für Fachleute aus Architektur, Handwerk & Bauindustrie angeboten:

MODUL 1 – NACHHALTIGE MATERIALIEN – 08/05/2024, 14:00-17:00 Uhr

MODUL 2 – LEBENSZYKLUSANALYSE – 22/05/2024, 14:00-17:00 Uhr

MODUL 3 – INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT – 04/06/2024, 14:00-17:00 Uhr

MODUL 4 – FÖRDERUNGEN FÜR SANIERUNGEN – 19/06/2024, 14:00-17:00 Uhr

Das Programm und die Referate im Detail finden Sie HIER.

 

Referate Jahrestagung Plattform Land 2024

CHANCEN FÜR DIE WIRTSCHAFT IM LÄNDLICHEN RAUM

 

Gesamtheitliche Lösungsstrategien in Zeiten des Arbeitskräftemangels

Donnerstag, 30. Mai 2024

9.00 – 13:00 Uhr

Mehrzwecksaal Tisens (Gemeindehaus 78, 39010 Tisens)

 

Arbeitskräftemangel trifft uns hart, doch der ländliche Raum steht vor seiner großen Chance! Jetzt zählt jeder Schritt hin zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance und einer blühenden lokalen Wirtschaft. Gefragt sind bewährte Lösungen und frische Ideen, die gemeinsam von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik getragen werden. Welche Chancen und Herausforderungen warten? Wie können wir sie gemeinsam meistern? Es ist Zeit für nachhaltiges Handeln, um den ländlichen Raum zukunftsfähig zu machen. Machen wir uns jetzt gemeinsam auf den Weg!

Das Programm der Jahrestagung mit den einzelnen Beiträgen und den Namen der Referentinnen und Referenten finden Sie HIER.

Nachfolgend finden Sie sich die Präsentationen der Referent*innen:

240530_JT PL_Nestbau Zentrale_Helen Bauer

240530_JT PL_Handelskammer Bozen_Irmgard Lantschner

240530_JT PL_Steineggerhof_Fam. Resch

240530_JT PL_Simedia_Dietmar Walcher

 

Ländlicher Raum ist guter Standort für Leben und Arbeiten

Die Arbeitswelt ändert sich gerade rasant. Der Arbeitskräftemangel, die Bedürfnisse junger Menschen, der Wunsch nach Work-Life-Balance und neuen Arbeitsmodellen sowie höhere Gehälter rücken immer stärker in den Mittelpunkt.
Ein großes Potential für Unternehmen und Arbeitskräfte bietet der ländliche Raum, ist die Plattform Land überzeugt. Auf der Jahrestagung der Plattform heute (Donnerstag) standen die Chancen und Herausforderungen der Wirtschaft im ländlichen Raum im Mittelpunkt.

Attraktive Arbeitgeber, neue flexible Arbeitsmodelle, eine hohe Lebensqualität in einer einmaligen Kulturlandschaft und großes Engagement der Menschen: Der ländliche Raum in Südtirol bietet für wirtschaftliches Wachstum und eine nachhaltige Entwicklung gute Voraussetzungen, sagte Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land, zur Eröffnung der Jahrestagung der Plattform Land im Mehrzwecksaal in Tisens. „Der ländliche Raum bietet viele Lösungen für die Bedürfnisse von Menschen und Unternehmen. Und dank der digitalen Transformation spielt es zukünftig keine Rolle mehr, ob Arbeitsplätze im ländlichen Raum oder in den urbanen Zentren liegen, sofern die Kommunikationsinfrastrukturen vorhanden sind.“
Eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft – auf dem Land wie in der Stadt – ist der Arbeitskräftemangel. Zukünftig stehen aufgrund des demografischen Mangels noch weniger Arbeitskräfte zur Verfügung. Mit „Work in Südtirol“, einer Informationsplattform für das Leben und Arbeiten in Südtirol, hat die Handelskammer Bozen eine neue Anlaufstelle geschaffen. „Um den Mangel an Beschäftigten entgegenzuwirken, braucht es die Zusammenarbeit vieler Akteure und müssen viele Stellschrauben gedreht werden. Wichtig ist, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihre Attraktivität durch Benefits, flexible Arbeitszeitmodelle, ein gutes Gehalt und die Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf steigern und so die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter binden“, sagte Irmgard Lantschner von der Handelskammer Bozen. Bei einer Umfrage unter Studierenden zeigte sich weiters, dass leistbares Wohnen und eine flächendeckende Kinderbetreuung wichtige Voraussetzungen für die Rückkehr nach Südtirol sind. Verbesserungspotential gebe es auch bei der Willkommenskultur.

Ein gutes Beispiel für einen attraktiven Arbeitgeber im ländlichen Raum ist die Digitalagentur SiMedia mit Standorten in Niederdorf und Bruneck. Bei Simedia wird Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, flache Hierarchien, Benefits und moderne Arbeitszeitmodelle gelegt, stellte Dietmar Walder von SiMedia vor.
Ein interessantes Projekt, um den ländlichen Raum als Arbeits- und Lebensraum attraktiv zu machen, ist die „Nestbau-Zentrale“ in Mittelsachsen. Sie bietet vor allem Rückkehrern und Zuwanderern Informationen, Beratung und Services an und unterstützt sie bei ihren ersten Schritten in der neuen bzw. alten Heimat. Zu den Nutznießern zählen auch Unternehmen, vor allem dann, wenn sie Arbeitskräfte suchen. Zudem bietet die „Nestbau-Zentrale“ Unterstützung beim nachhaltigen Bauen im ländlichen Raum an, denn wer baut, der bleibt. „Die Nestbau-Zentrale ist zu einem Netzwerk für Wertschöpfung in Mittelsachsen geworden und ein gutes Beispiel dafür, wie der ländliche Raum für Arbeitskräfte und Unternehmen attraktiv werden kann“, berichtete Helen Bauer von der „Nestbau-Zentrale“ Mittelsachsen.
Susanne Dammer und Philipp Rier sind selbst nach Südtirol zugewandert bzw. zurückgekehrt. Sie haben über ihre Gründe und Erfahrungen berichtet.
Eine Lanze für den ländlichen Raum als Wirtschaftsraum brach der bekannte österreichische Schokoladenhersteller Josef Zotter. Er appellierte an die Unternehmen im ländlichen Raum, sich zu öffnen und Erlebnisse zu bieten. Zotter etwa setzt auf ein Schokoladentheater und einen Essbaren Tiergarten. „Wenn Konsumentinnen und Konsumenten sehen, wie wir arbeiten und dass wir ehrliche Produkte herstellen, ist der Preis nicht mehr ein so großes Thema.“ Wichtig seien Transparenz, Nachhaltigkeit und Innovation.
Dass auch die Nachhaltigkeit ein Erfolgsfaktor im ländlichen Raum sein kann, veranschaulichten Lisa und Kurt Resch vom Steineggerhof in Steinegg. Ihr Hotel trägt das Nachhaltigkeitslabel Südtirol, Stufe 3. Jedes zweite Jahr wird eine CO2-Bilanz erstellt, in der Küche wird zunehmend vegetarisch gekocht.
Zum Abschluss der Jahrestagung wurde über die Prioritäten für eine zukunftsfähige Wirtschaft diskutiert. Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstich, dass Südtirol gut aufgestellt und der ländliche Raum ein guter Standort sei. Das müsse öfters kommuniziert werden.
Kathrin Pichler vom Frauennetzwerk wnet appellierte, den Gleichstellungsaktionsplan umzusetzen. Damit viele gut ausgebildete Frauen arbeiten können, brauche es neue ganzjährige Modelle der Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten. Zugleich sollten sich auch Männer mehr an der Kindererziehung beteiligen.
Laut Eva Kaneppele von der Jungen Wirtschaft würden zukünftig trotz Einwanderung weniger Menschen für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Daher brauche es motivierte Arbeitskräfte. Dafür müsse sich Arbeit auszahlen, weshalb es mehr Netto vom Brutto brauche. Für den Präsidenten des Wirtschaftsrings, Sandro Pellegrini, würden von den Unternehmern immer öfters Lohnerhöhungen gefordert. Dabei werde häufig nicht an die Kosten gedacht, die Unternehmen hätten, und sie sich im Wettbewerb mit anderen befänden.
Für den Vorsitzenden der Südtiroler HochschülerInnenschaft, Alexander von Walther, gebe es viele junge Menschen, die motiviert und gut ausgebildet sind. Damit eine Region für sie attraktiv ist, brauche es interessante Arbeitsplätze, leistbares Wohnen, eine gute Entlohnung und Angebot für Familien mit Kindern.

EU erlässt Richtlinien zur Energieeffizienz von Gebäuden: Plattform Land bietet Sanierungsberatungen

Im Rahmen des europäischen Grünen Deals hat die Europäische Union am 12. April 2024 neue Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verabschiedet, die darauf abzielen, die CO2-Emissionen zu senken und den Energieverbrauch in der EU zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind entscheidend, da Gebäude in Europa für etwa 40 % des Energieverbrauchs verantwortlich sind.

 

Die Richtlinie sieht vor, dass die Mitgliedstaaten ehrgeizige nationale Ziele festlegen, um den Primärenergieverbrauch bis 2030 um 16 % und bis 2035 um 20-22 % zu reduzieren. Für Nichtwohngebäude sind stufenweise Sanierungen der ineffizientesten Gebäude bis 2033 vorgeschrieben. Ab 2028 müssen alle neuen öffentlichen Gebäude und ab 2030 alle neuen Gebäude emissionsfrei sein. Diese Ziele sind nicht nur ein bedeutender Schritt zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050, sondern verbessern auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der EU. Erreicht werden sollen diese Vorgaben, indem Immobilien saniert werden: Wärmedämmung, Einsatz energieeffizienter Fenster und Türen, Modernisierung von Heizungs- und Kühlsysteme, Einsatz fortschrittlicher Baumaterialien und Technologien, Integration erneuerbarer Energietechnologien direkt am oder im Gebäude.

 

Plattform Land bietet Sanierungsberatungen

Um die Umsetzung dieser ambitionierten Ziele zu unterstützen, bietet die Plattform Land in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten spezialisierte Sanierungsberatungen für Private und Gemeinden. Diese Initiative zielt darauf ab, insbesondere leerstehende und ungenutzte Gebäude zu revitalisieren und dadurch zur Belebung der Gemeinden und zur Vermeidung von Zersiedelung beizutragen.

Das Beratungsangebot umfasst bis zu 15 Stunden professionelle Begleitung durch erfahrene Architektinnen und Architekten. Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Gemeinden können sich über die Webseite www.plattformland.org/sb bis zum 29. April 2024 anmelden, wo sie auch die notwendigen Unterlagen und eine Checkliste zur Sanierungsberatung finden. Die Projekte werden von einer Fachjury ausgewählt.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Südtiroler Sparkasse ist diese Beratung für Privatpersonen zu einem reduzierten Selbstbehalt von 400 Euro zzgl. MwSt. zugänglich, während Gemeinden eine Pauschale von 1.000 Euro zzgl. MwSt. tragen.

 

Ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft

Die überarbeitete Richtlinie für die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist ein entscheidender Baustein auf dem Weg Europas zu einer nachhaltigen Zukunft. Durch die Verbesserung der Energieeffizienz und die Stärkung der lokalen Gemeinschaften durch die Wiederbelebung leerstehender Gebäude wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch sozialer Mehrwert geschaffen und die Wirtschaft gefördert. Die EU rechnet mit einer regelrechten Sanierungswelle. Immerhin gibt es allein in Italien rund sieben Millionen Gebäude, welche in die schlechtesten Energieklassen fallen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass weitere finanzielle Anreize für Sanierungen geschaffen werden.

Neue Wege für Südtirol: Plattform Land setzt weiterhin auf nachhaltige Dorfentwicklung

PRESSEMITTEILUNG zur Mitgliederversammlung der Plattform Land am 16. April 2024

Bozen, 16. April 2024 – Die Plattform Land, eine Initiative zur Förderung nachhaltiger ländlicher Entwicklung, gab heute während ihrer Mitgliederversammlung Fortschritte und neue Projekte bekannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 arbeitet die Plattform erfolgreich mit über 20 Gemeinden zusammen, um Leerstände sinnvoll zu nutzen und ländliche Gebiete zu revitalisieren. Mit der Einführung einer landesweiten, digitalisierten Leerstandserhebung in Kooperation mit dem Südtiroler Gemeindenverband und ausgewählten Pilotgemeinden setzt die Plattform Land Initiativen um, die das Potenzial haben, ländliche Regionen nachhaltig zu gestalten und zu stärken.

„Unsere Vision ist es, ländliche Räume attraktiv und lebendig zu erhalten. Durch intelligente Nutzung des raren Kulturgrundes können wir unsere Ziele, Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Flächen zu schützen, erreichen“, erklärte Andreas Schatzer, Präsident der Plattform Land. Die 16 Mitgliedsorganisationen der Plattform, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, des sozialen Sektors und der Politik, unterstützen diese Vision durch vielfältige Projekte und Initiativen. Bei der Sitzung wurde Landesrat Luis Walcher neu in den Vereinsausschuss gewählt und ersetzt damit Arnold Schuler.

Ein Schlüsselprojekt der Plattform war „SHELTER“, das sich der nachhaltigen Nutzung und Sanierung historischer Gebäude widmet. Das Projekt zielte darauf ab, die traditionelle Bauweise zu bewahren und gleichzeitig moderne Nutzungsmöglichkeiten zu integrieren, um so die regionale Entwicklung zu fördern. Das Projekt gipfelte in der Ausarbeitung eines Förderleitfadens für Südtirol, in welchem die verschiedenen Förderungen für Sanierungen auf Landes- und Staatsebene aufgezeigt und erklärt werden.

Ein vorrangiges Ziel der Plattform Land ist es, vor allem leerstehende Gebäude und Immobilien zu sanieren und somit wieder attraktiv und nutzbar zu gestalten, um Zersiedelung und Abwanderung entgegenzuwirken. Derzeit läuft dank Förderung der Stiftung Südtiroler Sparkasse die dritte Auflage der Plattform Land Sanierungsberatung. Private und Gemeinden können sich bis 29. April bewerben: www.plattformland.org/sb

Zudem hat die Plattform Land in diesem Jahr das EU-Projekt SUSMAT gestartet, das sich auf nachhaltige Materialien und Methoden im Bauwesen konzentriert. Die Ergebnisse sollen helfen, ökologische Sanierungen durchzuführen und bestehende Gebäude effizienter zu nutzen. In diesem Zuge wird eine Reihe von Online-Weiterbildungen angeboten, die ab Mai 2024 stattfinden. Diese Weiterbildungen sind speziell für Fachleute aus Architektur, Handwerk und Bauindustrie konzipiert und decken wichtige Themen wie nachhaltige Materialien, Lebenszyklusanalysen und interdisziplinäre Zusammenarbeit ab.

Die Jahrestagung der Plattform Land findet am 30. Mai 2024 in Tisens statt. Unter dem Motto „Chancen für die Wirtschaft im ländlichen Raum“ werden Lösungen und Strategien diskutiert, die dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken sowie zu einer verbesserten Work-Life-Balance und wirtschaftlichen Belebung im ländlichen Raum beitragen sollen. Anmeldungen sind bis 27. Mai möglich.

Start Plattform Land Sanierungsberatung 2024

Neuauflage der Plattform Land Sanierungsberatung in Zusammenarbeit mit der Kammer das Architekten und der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Wir bieten wieder Beratungen mit Lokalaugenschein, eine erste Kostenschätzung und die Finanzierungsmöglichkeiten sowie konzeptionelle Überlegungen durch Architektinnen und Architekten.

Bewerbungen können innerhalb 29. April 2024 eingereicht werden. Alles Informationen dazu finden Sie HIER.

Webinar Leerstandsmanagement 27.03.2024

Das Webinar für Leerstandsmanagement, das am 27. März 2024 stattfand, bot einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze im Umgang mit leerstehenden Immobilien. Der Flächenverbrauch steigt in Südtirol seit einigen Jahren wieder leicht an. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken und die Orte lebendig zu halten stand das Thema Leerstandserhebung und Leerstandsmanagement im Fokus dieses Webinars.

Es wurden die landesweiten Richtlinien für die Erhebung von Leerständen vorgestellt und vom Südtiroler Gemeindenverband erklärt, wie die Daten von den Gemeinden in die Software Goffice eingepflegt werden müssen. Anschließend wurde näher auf das Leerstandsmanagement eingegangen, als Schlüssel für die Reaktivierung von Leerständen. Hierzu wurde auf den Leitfaden „Leerstand mit Aussicht“ der TU Wien verwiesen, in welchem vor allem auf die Rolle der Kümmererinnen und Kümmerer eingegangen wird und positive Beispiele für ein aktives Leerstandsmanagement vorgestellt werden. Außerdem kamen auch zwei Praktikerinnen aus dem Bereich Leerstandsmanagement aus Südtirol zu Wort.

Weiters wurde auf den Shelter Förderleitfaden der Plattform Land verwiesen, welcher einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten im Bereich Sanierung für Private, Unternehmen und Gemeinden bietet sowie auf die Neuauflage der Plattform Land Sanierungsberatung: In Zusammenarbeit mit der Kammer das Architekten und der Stiftung Südtiroler Sparkasse werden eine Beratung mit Lokalaugenschein, eine erste Kostenschätzung und die Finanzierungsmöglichkeiten sowie konzeptionelle Überlegungen durch
Architektinnen und Architektinnen geboten. Bewerbungen für die Plattform Land Sanierungsberatung können innerhalb 26. April 2024 eingereicht werden.

Aufzeichnung Webinar Leerstandsmanagement vom 27. März 2024

Präsentation Webinar Leerstandsmanagement vom 27. März 2024

Weitere Informationen zum Pilotprojekt Leerstandsmanagement der Plattform Land und zu den landesweiten Richtlinien für die Leerstandserhebung finden Sie HIER.

Erneuerbare Energiegemeinschaften

Seit dem 24. Jänner ist das neue Ministerialdekret zu den Erneuerbare Energiegemeinschaften in Kraft.

Wie die Materie geregelt ist, welche Neuigkeiten es gibt und welche Chancen diese Gemeinschaften bieten, wurde im des Webinars „Erneuerbare Energiegemeinschaften – EEG“ am Dienstag, 20. Februar um 16.00 Uhr, erörtert.

Das Webinar wird von der „Plattform Land“ mit Unterstützung der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft organisiert und wurde aufgezeichnet. HIER können Sie sich das Webinar in voller Länge ansehen.

Die Beiträge der Referentinnen und Referenten können Sie hier einsehen:

„Was ist eine Erneuerbare Energiegemeinschaft?“, Stephanie Maffei, Südtiroler Energieverband – SEV

„Schritt für Schritt zur Energiegemeinschaft“, Pascal Vullo, Südtiroler Bauernbund, Abteilung Innovation & Energie

„Formen und Rechtsformen vonErneuerbare-Energie-Gemeinschaften“, Karl Heinz Weger, Raiffeisenverband Südtirol

 

Und hier Pressemitteilung, welche in Anschluss an das Webinar veröffentlicht wurde:

Pressemitteilung der Plattform Land zum Webinar „Erneuerbare Energiegemeinschaften“ vom 21.02.2024