Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026

„Aus grau mach grün“ – Wo früher Asphalt, Beton oder Pflaster war, kann wieder Leben entstehen.

Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026: Wir suchen Projekte, die versiegelte Flächen zurück in lebendigen, ökologisch wertvollen Boden verwandelt haben – und zeichnen die besten davon aus.

Ob kleiner Wegrandstreifen oder großes Betriebsgelände: Jede entsiegelte Fläche zählt! Schaut euch hier das Video zum Wettbewerb an!

Was wird gesucht?

Gesucht werden Projekte, bei denen versiegelte Flächen entsiegelt und ökologisch aufgewertet wurden – ob im Garten, auf dem Betriebsgelände, auf Gemeindeland oder im öffentlichen Raum. Die Maßnahme muss ab 2021 umgesetzt worden sein oder sich zum Zeitpunkt der Einreichung in Umsetzung befinden.

Wer kann mitmachen?

Der Wettbewerb steht allen offen : Privatpersonen, Gemeinden, Betriebe, Organisationen, Vereine und Initiativen. Ob privat oder öffentlich – wir freuen uns über jedes engagierte Projekt!

Was wird eingereicht?

  • Mindestens ein Vorher-Foto (auch Luftbild/Orthofoto möglich)
  • Mindestens ein Nachher-Foto
  • Ortsangabe des Projektes
  • Kurze Beschreibung der Maßnahme
  • Entsiegelte Fläche in m² (wenn möglich)
  • Kontaktdaten

Wer ein Projekt einreicht, nimmt automatisch am Wettbewerb teil.

Zeitplan

Einreichfrist bis 22. Juni 2026
Jurierung Sommer 2026
Bekanntgabe der Gewinner Dezember 2026

Bewertungskriterien

Die Fachjury bewertet die Projekte nach Umfang der Entsiegelung, ökologischer Aufwertung (Begrünung, heimische Pflanzen, Biodiversität, Wiederherstellung von Bodenfunktionen), Vorbildcharakter und Innovationsgrad.

Preise

Es werden vier Gewinnerprojekte ausgezeichnet – Jedes Gewinnerprojekt erhält einen Gutschein im Wert von 750 € (Gesamtpreissumme: 3.000 €), einlösbar bei Mitgliedsbetrieben von „Roter Hahn“ oder „Blauer Gockel“

 

Jetzt mitmachen! Zeig uns dein Projekt – und inspiriere andere, versiegelte Flächen wieder in lebendigen Boden zu verwandeln!

KLICKT HIER UM EUCH ANZUMELDEN!

 

     

 

 

 

Nachhaltige Landnutzung im Alpenraum: Bodenschutz, Flächenmanagement und Raumplanung optimieren

EUSALP-Workshop zu Landverbrauch, Netto-Null-Flächenverbrauch, Bauwirtschaft und Entsiegelungsprojekten

Workshop #4: Brokering Spaces – Optimierung der lokalen Landnutzung in den Alpen

Der Workshop #4 im Rahmen des EUSALP Annual Forum 2025 widmete sich den zentralen Herausforderungen der nachhaltigen Landnutzung und Raumplanung im Alpenraum. Präsentiert von Alenka Smerkolj (Alpine Convention), Robert Ortner (Land Tirol), Manuela Brückner (SIR), Luca Daprà (BASIS Vinschgau Venosta), Marion Ebster-Kreuzer (CIPRA International) und Elfi Hasler (European Land Soil Alliance) beleuchtete die Veranstaltung die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Flächenverbrauchs in den Alpen.

Strategien zur Reduktion des Landverbrauchs und Zero Net Land Take 2050

Im Fokus standen europäische und regionale Strategien zur Reduktion des Landverbrauchs, insbesondere das Ziel, den Netto-Flächenverbrauch bis 2050 auf Netto-Null (Zero Net Land Take) zu senken. Die Projekte BrokeringSpaces und ground:breaking zeigten, wie zentrale Akteure im Alpenraum konkrete Maßnahmen entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen.

Beispiele aus Tirol, Südtirol und dem gesamten Alpenbogen verdeutlichten, wie Kreislaufwirtschaft, innovative Entsiegelungsprojekte und verhandlungsbasierte Planungsansätze neue Wege für eine ressourcenschonende und zukunftsorientierte Raumentwicklung eröffnen.

Rolle der Bauwirtschaft und lokale Umsetzung im Alpenraum

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bauwirtschaft, die maßgeblich zu CO₂-Emissionen, Abfallaufkommen und Flächenverbrauch beiträgt. Der Workshop zeigte auf, wie lokale Akteure durch Transformationsprojekte und intelligente Flächenpolitik wirksam zur Bodenschonung und nachhaltigen Raumplanung beitragen können.

Rund 25 Teilnehmende aus dem gesamten Alpenraum diskutierten konkrete Lösungsansätze und Best Practices für eine verantwortungsvolle alpine Landnutzung.

Präsentationen

Weitere Informationen

Mehr Details zum Projekt BrokeringSpaces finden Sie hier: Raumplanung (BrokeringSpaces)

Informationen im Sinne des Gesetzes Nr. 124/2017, Art. 1, Absatz 125 ff.

Informationen im Sinne des Gesetzes Nr. 124/2017, Art. 1, Absatz 125 ff.

Bezugsjahr 2025

Bezeichnung Verein

Steuernummer

Bezeichnung Öffentliche Körperschaft Art der Zuwendung Betrag
Plattform Land

94136700211

Handelskammer

Land Südtirol

EU

EU

EU

EU

Mitgliedsbeitrag

Mitgliedsbeitrag

Brokering:Spaces

NetWorkMob

SUSMAT

Entsiegelung

12.000 €

12.000 €

42.535 €

23.248 €

35.953 €

24.322 €

Tagung zur Mobilität im ländlichen Raum – 03. Dezember 2025, Pfalzen

Zukunft bewegt Land – Mobilität neu denken

Innovative Mobilitätslösungen für Gemeinden, Betriebe und Private

 

Mobilität betrifft uns alle. Sie entscheidet darüber, wie wir unseren Alltag gestalten, wie wir zur Arbeit, in die Schule oder in den Urlaub kommen – und sie prägt die Lebensqualität in unseren Dörfern und Städten gleichermaßen.
Gerade im ländlichen Raum wird Mobilität zur Herausforderung und zugleich zur Chance: Wie bleiben wir flexibel und nachhaltig? Welche Lösungen gibt es, damit alle Menschen – unabhängig von Alter, Einkommen oder Wohnort – mobil bleiben können?

 

Herbsttagung Plattform Land
Zukunft bewegt Land – Mobilität neu denken
Innovative Mobilitätslösungen für Gemeinden, Betriebe und Private
3. Dezember 2025
18:00 – 21:00 Uhr
Vereinshaus Pfalzen

 

Inhalte und Themen der Tagung

  • Ländliche Mobilität im Wandel – Herausforderungen, Lösungen und VisionenAlexandra Appel ist Bereichsleiterin Mobilität am IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität und zeigt Strategien sowie bewährte Ansätze aus Forschung und Praxis, mit denen ländliche Regionen den Wandel aktiv gestalten. Ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen verdeutlicht zudem, wohin Mobilität sich bewegt. Hier finden Sie die Präsentation zur Ansicht: 251203_HT_1_IKEM_Appel
  • Bewegte Zukunft – Wie Südtirol Mobilität gestaltet – Harald Reiterer ist Bereichsleiter Green Mobility der STA -Südtiroler Transportstrukturen AG und gibt einen spannenden Überblick über gute Beispiele aus allen Bereichen des Mobilitätsmanagements in Südtirol. Die vorgestellten Initiativen zeigen, wie innovativ und zukunftsorientiert Mobilität in Südtirol umgesetzt werden kann. Hier finden Sie die Präsentation zur Ansicht: 251203_HT_2_STA_Reiterer
  • Mobilitätspreisträger 2025 – Die Alpitronic GmbH setzt auf ein ganzheitliches Mobilitätskonzept von E-Bike-Leasing über südtirolmobil-Pass bis hin zu Mobilitätsbeiträgen oder Parkplatzoptionen. Das Unternehmen verbindet Innovation mit Verantwortung und zeigt, wie nachhaltige Mobilität im Betrieb gelingen kann. Hier finden Sie die Präsentation zur Ansicht: 251203_HT_3_Alpitronic_Rogger
  • Netzwerk für Betriebliches Mobilitätsmanagement – Irmgard Hitthaler, Regional Management LAG Pustertal und Simon Profanter, Plattform Land. Mobilität betrifft uns alle – jeden Tag. Doch wie gelingt es, Mobilität im Unternehmen effizient, wirtschaftlich und klimafreundlich zu gestalten? Die Antwort liefert das Betriebliche Mobilitätsmanagement (BMM) – ein strategischer Ansatz, um Verkehrsaufkommen zu reduzieren, Kosten zu senken und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Genau hier setzt das grenzüberschreitende Projekt NetWorkMob – Netzwerk für Betriebliches Mobilitätsmanagement an. Hier finden Sie die Präsentation zur Ansicht: 251203_HT_4_NetWorkMob
  • Kulturprogramm mit Zauberer Florian Ralser: Wie Mobilität bedeutet auch Zauberei Bewegung – Menschen und Dinge werden verschoben, verschwinden und tauchen an anderen Orten wieder auf – und mit ihnen verschieben sich unsere Perspektiven. Zauberei lässt uns staunen, weil sie das Alltägliche verwandelt. Mobilität tut dasselbe: Sie verwandelt Distanzen in Nähe und Stillstand in Bewegung. In beiden steckt dieselbe Magie – die Freude darüber, dass sich etwas bewegt.

Hier können Sie das Programm zur Tagung herunterladen.

 

Fotos von der Tagung

 

Mit freundlicher Untertützung der Handelskammer Bozen und der Europäischen Union.

 

Merkblätter für Sanierungswillige

Neu: Ihr Leitfaden für nachhaltige Sanierungen und Umbauten

Ab sofort stehen die neuen Merkblätter für Sanierungswillige online zur Verfügung. Die praxisnahen Leitfäden richten sich an alle, die ein Gebäude energetisch sanieren, umbauen oder modernisieren möchten – von privaten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben und Bauträgern.

Wissen von Expertinnen und Experten

Die Merkblätter wurden im Rahmen des EU-Projekts SUSMAT erstellt und bündeln Fachwissen rund um:

  • Grundlagen der Sanierung und erste Schritte
  • Bestandsaufnahme: typische Schwachstellen und sinnvolle Maßnahmen
  • Planung und Umsetzung einer nachhaltigen Sanierung
  • Energieeffizienz und Heizsysteme
  • Ökologische Nachhaltigkeit und Wohnkomfort
  • Barrierefreiheit und zukunftsfähige Wohnkonzepte
  • Kosten, Finanzierung und Förderungen

Erarbeitet von Architekt:innen, Energieexpert:innen und Fachleuten aus Südtirol, bieten die Merkblätter Checklisten, Interviews und praktische Tipps, die sofort in die eigene Sanierungsplanung einfließen können.

Warum die Merkblätter nutzen?

Eine Sanierung ist ein komplexer Prozess – von rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zur Wahl der richtigen Materialien. Die neuen Merkblätter helfen, Fehlentscheidungen zu vermeiden, Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu steigern. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Wert von Immobilien langfristig zu sichern und die Umwelt zu schonen.

Download & weitere Infos

Die Merkblätter für Sanierungswillige stehen kostenlos zum Download bereit. Sie sind eine wertvolle Grundlage für die Erstberatung mit Fachleuten und begleiten Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Sanierungsprozess.

Jetzt herunterladen und den ersten Schritt in Richtung nachhaltiges, energieeffizientes und zukunftsfähiges Wohnen machen:

Merkblätter für Sanierungswillige – Wissen von Expertinnen und Experten zum Umbau und energetischen Sanieren von Gebäuden

Mehr zum Projekt SUSMAT

> Online-Weiterbildungen

> Tag der Innenentwicklung

Übersicht Förderungen (Förderleitfaden)

Merkblätter für Sanierungswillige

 

Kofinanziert von der Europäischen Union im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI – A Italia-Österreich 2021-2027.

Woche der Innenentwicklung 15-19/09/2025

Leerstände nutzen – Nachhaltig Sanieren – Alpine Baukultur erhalten – Ortszentren stärken

15.–19. September 2025 | Tirol, Trentino, Südtirol

 

Die Woche der Innenentwicklung 2025 im Rahmen des Projekts SUSMAT zeigt, wie wir unsere Dörfer und Städte zukunftsfähig machen können. Im Fokus stehen Leerstandsnutzung, Sanierung im Bestand, nachhaltiges Sanieren und Bauen, der erhalt alpiner Baukultur und lebendige Ortskerne.

Wer erfahren möchte, wie alte Gebäude zu neuen Lebensräumen werden, wie regionale Baustoffe mit moderner Planung zusammenspielen und wie Kommunen Förderungen nutzen können, ist hier genau richtig.

Warum Innenentwicklung? – Zukunft gestalten im Bestand

Innenentwicklung bedeutet: bestehende Gebäude und Flächen nachhaltig nutzen, statt neue Flächen zu versiegeln.

  • Leerstände sanieren und sinnvoll umgestalten
  • Regionale Baukultur stärken
  • Nachhaltige Materialien wie Holz oder Hanf einsetzen
  • Ortszentren beleben und Lebensqualität sichern

Damit trägt Innenentwicklung gleichzeitig zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und sozialer Innovation bei.

Inhalte & Schwerpunkte der Woche der Innenentwicklung

Die Veranstaltungsreihe verbindet Praxis, Theorie und Austausch:

  • Exkursionen zu Best-Practice-Beispielen in Tirol, dem Trentino und Südtirol
  • Fachvorträge und Diskussionen zu nachhaltigem Bauen, Sanieren und Innenentwicklung
  • Fördermöglichkeiten und Finanzierungstipps für Gemeinden und Bauende
  • Austausch und Vernetzung mit Architektinnen und Architekten, Handwerkerinnen und Handwerkern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern

Programmübersicht & Anmeldung

  • Montag, 15.09.2025 – Exkursion Pustertal & Belluno
  • Donnerstag, 18.09.2025 – Fachveranstaltung Mölten
  • Freitag, 19.09.2025 – Exkursion Vinschgau

> Das detaillierte Programm können Sie HIER herunterladen.

Für die Exkursionen steht ein gemeinsamer Bus zur Verfügung, der die Teilnehmenden zu den Stationen bringt und wieder nach Bozen zurückfährt.

> Zur Teilnahme melden Sie sich bitte HIER bis 12.09.2025 an.

 

Zielgruppe – Wer sollte teilnehmen?

Die Woche der Innenentwicklung richtet sich an alle, die unsere Orte zukunftsfähig machen wollen:

  • Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Mitarbeitende der Verwaltung
  • Architektinnen und Architekten, Planerinnen und Planer, Handwerkerinnen und Handwerker, Bauverantwortliche
  • Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen, Vereinen und Regionalentwicklungen
  • Bürgerinnen und Bürger, die sich für nachhaltige Baukultur und lebendige Dorfzentren interessieren

Innenentwicklung in Südtirol und im Alpenraum – Gemeinsam Zukunft bauen

Die Woche der Innenentwicklung 2025 macht deutlich: Innenentwicklung ist mehr als Bauen. Sie ist ein Zusammenspiel von Architektur, Handwerk, Politik und Gesellschaft – und schafft Orte, in denen Menschen gerne leben.

 

 

Kofinanziert von der Europäischen Union im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI – A Italia-Österreich 2021-2027.

Betriebliches Mobilitätsmanagement – 10 Arbeitgeber*innen für Pilotprojekt gesucht!

Praxisnahe Einblicke und Vernetzung rund um nachhaltige Mobilität

Nachhaltige Mobilitätslösungen für Arbeitgeber*innen in Tirol & Südtirol

Mobilität betrifft uns alle – jeden Tag. Doch wie gelingt es, Mobilität im Unternehmen effizient, wirtschaftlich und klimafreundlich zu gestalten? Die Antwort liefert das Betriebliche Mobilitätsmanagement (BMM) – ein strategischer Ansatz, um Verkehrsaufkommen zu reduzieren, Kosten zu senken und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Genau hier setzt das grenzüberschreitende Projekt NetWorkMob an – und Sie sind herzlich eingeladen, Teil davon zu werden:

 

Jetzt Pilotbetrieb werden – und betriebliche Mobilität neu denken!

Sie möchten nachhaltige Mobilität in Ihrem Unternehmen voranbringen – praxisnah, kostenfrei und mit professioneller Unterstützung? Dann ist das Ihre Chance: Zehn Arbeitgeber*innen aus Südtirol können sich jetzt als Pilotbetrieb für das grenzüberschreitende Projekt NetWorkMob anmelden!

Als Pilotbetrieb profitieren Sie von einem Rundum-Angebot:

  • Kostenlose, individuelle Beratung
  • Detaillierte Mobilitätsanalyse und maßgeschneiderte Umsetzungsvorschläge
  • Begleitung über ein ganzes Jahr durch erfahrene Mobilitätsexpertinnen
  • Zugang zu praxisnahen Tools wie dem „BMM-Check Light“
  • Peer-Learning mit anderen engagierten Betrieben aus Süd- und Nordtirol
  • Informationen zu aktuellen Fördermöglichkeiten und steuerlichen Vorteilen
  • Aufbau eines starken Netzwerks mit Partnerinnen in Tirol und Südtirol

Jetzt mitmachen und Vorreiterbetrieb werden! ANMELDUNG HIER BIS 8. AUGUST 2025.

 

INFO-EVENTS

„NetWorkMob – Betriebliches Mobilitätsmanagement gemeinsam gestalten“

> 24. Juli 2025, LANA (Öffentliche Bibliothek), 16:00 – 18:00 Uhr

> 16. Juli 2025, BRUNECK (Raiffeisenforum), 15:30 bis 17:00 Uhr

> 05. Juni 2025, grenzüberschreitende Online-Infoveranstaltung, 15:00 bis 16:30 Uhr

 

Weiterführende Informationen, Broschüren, Beschlüssen usw. finden Sie hier:

Diese Veranstaltungen sind Teil des Projektes NetWorkMob – Betriebliches Mobilitätsmanagement gemeinsam gestalten. Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier www.plattformland.org/bmm sowie auf der Webseite des Klimabündnisses Tirol > Wie kann betriebliches Mobilitätsmanagement gelingen?

 

Sanieren neu gedacht: Nachhaltig bauen, regional wirtschaften und Kreisläufe stärken – Jahrestagung am 27. Mai 2025 in Truden

Klimagerechtes Sanieren als Motor für regionale Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entwicklung – Impulse aus Praxis, Politik und Forschung

 

Klimawandel, Ressourcenknappheit und demografische Veränderungen stellen den Gebäudebereich vor große Herausforderungen – insbesondere in ländlichen Regionen. Nachhaltiges Sanieren gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung: Es geht um mehr als nur energetische Sanierung – gefragt sind zukunftsfähige Lösungen, die regionale Kreisläufe stärken, umweltfreundliche Baustoffe fördern und bestehende Bausubstanz sinnvoll weiternutzen.

Die Jahrestagung „Sanieren neu gedacht“ zeigt auf, wie dieser Wandel gelingen kann. Im Fokus stehen konkrete Praxisbeispiele, innovative Ansätze zur Leerstandsnutzung, der Einsatz nachhaltiger Materialien und sektorübergreifende Kooperationen. Dabei wird deutlich: Wer auf Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung setzt, schafft nicht nur klimagerechte Gebäude, sondern auch Impulse für lokale Wirtschaft, Lebensqualität und Gemeinschaft.

Expert*innen aus Architektur, Forschung, Verwaltung und Praxis diskutieren gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft die Frage: Wie gelingt der Übergang von einer linearen Bauweise hin zu einem zukunftsfähigen Gebäudesektor im ländlichen Raum?

 

JAHRESTAGUNG

Sanieren neu gedacht

Stärkung regionaler Kreisläufe

Dienstag, 27. Mai 2025

9.00 – 13:00 Uhr

Truden

Sanieren ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Impuls für regionale Wertschöpfung, leistbaren Wohnraum und gelebte Nachhaltigkeit.

IMPULSE

  • “Leerstandssanierung als Motor der ländlichen Wirtschaftskreisläufe“ – Victoria Gailer, Karnische Werkstätten (A)
  • “Sanieren mit nachhaltigen Materialen“ – Gertrud Tauber, Architektin (A)
  • “Regionale Kreisläufe zwischen den Sektoren bei Sanierungen“ – Christine Pfeifer, VIVIUS

PROGRAMM & ANMELDUNG

Das PROGRAMM im Detail finden Sie hier.

 

PRÄSENTATIONEN ZU DEN REFERATEN VOM 27.05.2025

 

PRESSEMITTEILUNG ZUR JAHRESTAGUNG

250527_PM_Jahrestagung Plattform Land_Sanieren neu gedacht

 

Mit freundlicher Unterstützung von

Mitgliederversammlung: Plattform Land setzt Zukunftsimpulse für Südtirol

Plattform Land stellt Weichen für 2025: Nachhaltig sanieren, regional wirtschaften

Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2025 hat die Plattform Land erneut betont, wie entscheidend nachhaltige Sanierung und regionale Kreisläufe für die ländliche Entwicklung in Südtirol sind. Unter dem Leitmotiv „Sanieren neu gedacht – Stärkung regionaler Kreisläufe“ rückt die Plattform die Verbindung von ressourcenschonendem Bauen und lokaler Wertschöpfung ins Zentrum.

Die Jahrestagung am 27. Mai 2025 in Truden ist ein Meilenstein: Hier diskutieren Expert:innen, Gemeinden und Engagierte konkrete Wege zur Förderung klimafreundlicher Sanierung und zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Im Fokus stehen:

  • Nachhaltige Sanierung im Bestand statt umweltschädlichem Neubau
  • Verwendung lokaler, nachhaltiger Baustoffe wie Südtiroler Holz
  • Erhalt regionaler Wertschöpfungsketten durch kurze Transportwege
  • Aktive Flächennutzung & Entsiegelung als Beitrag zum Klimaschutz

Mit Projekten wie dem EU-Projekt SUSMAT oder der Sanierung des Mesnerstadls in Mölten setzt die Plattform praxisnahe Akzente für ressourcenschonendes, zukunftsfähiges Bauen in Südtirol.

Präsident Andreas Schatzer bringt es auf den Punkt: „Sanieren im Bestand muss stärker gefördert werden als Neubau. Nur so bleiben Know-how und Wertschöpfung in der Region – und wir bauen gleichzeitig klimafit.“

Durch internationale Beispiele – etwa Zuzugsförderungen in entlegenen Regionen – zeigt sich, wie innovative Maßnahmen dem Leerstand entgegenwirken und das Leben im ländlichen Raum neu beleben können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung zum Herunterladen.

Titelbild

Beim Praxistag zu nachhaltigen Materialien in der BASIS Vinschgau zeigen Unternehmen, wie viel Potenzial in regionalen Materialien steckt. Im Fokus: Holz – ein nachwachsender Rohstoff, der in Südtirol wächst, vor Ort verarbeitet werden kann und großes Potenzial für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft bietet.

Quelle: Simon Profanter/Plattform Land

Wettbewerb für Innovation und Nachhaltigkeit

Gewinner des Wettbewerbs „Gemeinsam für unsere Zukunft“ gekürt

Ein Wettbewerb des Raiffeisenverbandes Südtirol und der Plattform Land zur Unterstützung innovativer und nachhaltiger Projekte für ein lebenswertes Südtirol

 

Gestern wurden die drei Siegerprojekte im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung im Hotel Laurin vorgestellt und mit insgesamt 30.000 Euro prämiert. Den ersten Platz belegte die Bürger:innengenossenschaft b*coop, den zweiten ein innovatives Wohnkonzept und Platz 3 ein bedarfsgerechtes, nachhaltiges Bewässerungssystem für den Wein- und Obstbau. Das Ziel des Wettbewerbs „Gemeinsam für unsere Zukunft“ war es innovative und nachhaltige Projekte für ein lebenswertes Südtirol zu finden und auszuzeichnen.

Eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Ideen und den Mut, neue Wege zu beschreiten. Dass Südtirol über ein enormes Innovationspotenzial verfügt, zeigte sich bereits in der zweiten Auflage des Wettbewerbs „Gemeinsam für unsere Zukunft“. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von den Südtiroler Raiffeisenkassen in Zusammenarbeit mit der Plattform Land. „Mit diesem Wettbewerb machen die Raiffeisenkassen ihr Engagement für die Stärkung des ländlichen und urbanen Raums in Südtirol sichtbar. Als Genossenschaftsbanken wirken die Raiffeisenkassen als Motor der regionalen Entwicklung und unterstützen durch ihre Finanzierungstätigkeit gezielt die wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung im Marktgebiet“, erklärt Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes.

27 innovative Projekte mit alltagsnahen Lösungen

Insgesamt 27 Projekte wurden eingereicht – alle mit dem Ziel, den Alltag durch innovative Lösungen zu verbessern. Die thematische Vielfalt reichte von Ernährung und regionalen Wirtschaftskreisläufen bis hin zu Mobilität und Prozessoptimierung. „Die zahlreichen Einreichungen zeigen, dass besonders der ländliche Raum ein Hotspot für Innovation und Vielfalt ist. Die Unterstützung und Sichtbarkeit für innovative Start-Ups, KMUs, Vereine und Kooperationen tragen auch in Zukunft zu einem lebendigen ländlichen Raum bei“, betont Andreas Schatzer, Präsident der Plattform Land.

Eine Fachjury wählte die drei besten Projekte aus. Die Jury bildeten Astrid Schweiggl (Bereichsleiterin Beratung & Kommunikation, Raiffeisenverband Südtirol), Carmen Plaseller (Direktorin Familienagentur), Denise Frötscher (WIFO), Elisabeth Gsottbauer (Direktorin Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit, Freie Universität Bozen) und Matthias Bertagnolli (Geschäftsführer Plattform Land). Neben den ökologischen Aspekten berücksichtigte die Jury auch den sozialen Mehrwert und die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit der eingereichten Ideen.

 

30.000 Euro Preisgeld für innovative und nachhaltige Projekte

Die Platzierung der drei Gewinnerprojekte wurde durch ein offenes Online-Voting bestimmt. Das Ergebnis:
1.    Bürger:innengenossenschaft b*coop
2.    The CUBO – Compact Urban Built Optimization
3.    Projekt Bedarfsgerechte, nachhaltige Bewässerung im Wein- und Obstbau

Die Preisgelder wurden im Rahmen der Abschlussveranstaltung vergeben: Das Siegerprojekt erhielt 15.000 Euro, das zweitplatzierte Projekt 10.000 Euro und das drittplatzierte Projekt 5.000 Euro.

Die Siegerprojekte im Porträt

Bürger:innengenossenschaft b*coop

b*coop beeindruckte die Jury mit ihrem Multi-Akteurs-Ansatz. Die Genossenschaft in Brixen vernetzt verschiedene lokale Akteure und entwickelt bedarfsgerechte Lösungen für soziale und ökologische Herausforderungen, welche die Gemeinschaft bewegen. In nur zweieinhalb Jahren wurden bereits 20 erfolgreiche Projekte umgesetzt, darunter b*vico (Förderung lokaler Produzenten), b*ici (Lasten-E-Bike-Initiative) und b*home (generationenübergreifendes Wohnen). Das Ziel von b*coop ist es, Bürger*innen aller Altersgruppen aktiv in den Innovationsprozess einzubeziehen und das Gemeinwohl zu stärken sowie auch möglichst viele Akteure wie Gemeinden, Schulen, Unternehmen und NGOs einzubinden. Karl Michaeler, Präsident der b*coop, betont: „Viele gute Ideen aus der Bevölkerung scheitern an fehlenden Strukturen. Unsere Genossenschaft bietet einen idealen Rahmen, um soziale und gemeinschaftliche Projekte umzusetzen.“

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The CUBO – Compact Urban Built Optimization

Das Projekt von Architekt Mattia Montagna konnte die Jury überzeugen, da es einen innovativen Ansatz zur Lösung der Wohnungsnot in Südtirol bietet – und das, ohne neue Flächen zu versiegeln. THE CUBO reduziert den Wohnraum auf einen kompakten Würfel von 2,20 x 2,20 x 2,20 Metern, der alle wesentlichen Funktionen einer Wohnung integriert: Küche, Bad, Stauraum und ein ausziehbares Doppelbett. Das modulare Plug-and-Play-System ermöglicht eine rasche und kostengünstige Integration in bestehende Gebäude. Neben der nachhaltigen Nutzung bestehender Bausubstanz punktet das Konzept mit ressourcenschonenden Materialien und bezahlbarem Wohnraum. „Die hohen Miet- und Immobilienpreise stellen vor allem für junge Menschen eine Herausforderung dar. Mein Ziel ist es, mit diesem Konzept komfortablen Wohnraum auf kleinstem Raum zu schaffen und so die Wohnsituation zu entspannen“, so Architekt Mattia Montagna.

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Bedarfsgerechte, nachhaltige Bewässerung im Wein- und Obstbau

Die Jury lobte dieses Projekt als innovative Lösung gegen die zunehmende Wasserknappheit. Durch die Kombination von Bodenfeuchtigkeitssensoren mit automatisierten Bewässerungssystemen wird nur bei tatsächlichem Bedarf bewässert. Stefan Raffl, Direktor der Agentur Landesdomäne Agrarbetrieb Laimburg, erklärt: „2022 haben wir begonnen, unsere Tropfbewässerung mit Sensoren zu verknüpfen, sodass nur dann Wasser abgegeben wird, wenn der Boden trocken ist – mit erstaunlichem Erfolg.“ Im extrem trockenen Jahr 2022 konnte so der Wasserverbrauch um mehr als 50 % gesenkt werden, ohne Qualitätsverluste. Neben der Schonung der Wasserressourcen bringt das System wirtschaftliche Vorteile durch reduzierte Wasser- und Energiekosten und verbessert die Bodenbedingungen nachhaltig.

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Alle Fotos: Damian Pertoll