Referate und Radiointerview zur Jahrestagung 2019

Im Rahmen der Jahrestagung 2019 „Generationen – Leben & Wohnen auf dem Dorf“ wurden folgende Referate gehalten:

Demografischer Wandel – neue Herausforderungen und Formen für das Leben und Wohnen im ländlichen Raum, Thomas Streifeneder, EURAC

Generationengerecht leben auf dem Land, Gerhard Kiechle, Bürgermeister a.D., Eichstetten (Baden-Württemberg)

Mehrgenerationenhaus Siegerprojekt 2018, Reinhard Streng, Bürgermeister Langenfeld (Bayern)

StreifenederKiechleStreng_2

Zudem fand ein Forum mit Betroffenen zum Thema „Mehrgenerationen-Wohnen – (wie) geht das?“ statt:

Forum

Zum Abschluss gab es noch eine Diskussionsrunde mit Landesrätin Waltraud Deeg, Bürgermeister a.D. Gerhard Kiechle, 1. Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings Tanja Rainer und Präsident des Verbands der Seniorenwohnheime Moritz Schwienbacher (v.l.n.r.; ganz rechts Moderator Ulrich Höllrigl):

Diskussionsrunde_2

Anlässlich der Jahrestagung wurde ein Radiointerview des Geschäftsführers Ulrich Höllrigl in der RAI ausgestrahlt: RAI Interview Generationen – Plattform Land

Jahrestagung „Generationen – Leben & Wohnen im Dorf“ am 30. Mai von 9-13 Uhr in Sarnthein

Die Jahrestagung der Plattform Land „Generationen – Leben & Wohnen im Dorf“ findet am Donnerstag, den 30. Mai 2019 von 9-13 Uhr im Sarner Bürgerhaus in Sarnthein statt.

Thema ist das generationenübergreifende Zusammenleben und -wohnen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels im ländlichen Raum. Anhand von Referaten, Beispielen und Diskussionen mit Experten und Betroffenen werden unterschiedliche Gesichtspunkte und mögliche beste Beispiele dazu präsentiert.

Programm „Generationen -Leben & Wohnen im Dorf“190329_Titelbild Einladung

Eine Anmeldung ist bis 27.05.2019 möglich über:

Email: info@plattformland.org

oder

Tel.: +39 0471 999 335

Plattform Land auf Treffen der europäische Senioren Union (ESU) in Bozen

Zum ersten Mal hat sich die Europäische Senioren Union (ESU) in Südtirol auf einer internationalen Konferenz präsentiert. Politisch  interessierte und aktive Südtiroler trafen sich hier vom 21. bis 23. März mit Gästen aus acht weiteren Ländern und elf ESU-Mitgliedsorganisationen. Von der ESU eingeladen, gingen sie der Frage nach, welchen Platz die Region im eigenen Land einnimmt und womit sie auf Europa ausstrahlen kann.

Referenten aus mehreren Lebensbereichen widmeten sich der Situation der Minderheiten in Norditalien und den Erwartungen an die Zukunft des integrierten Europa. Unter anderem berichtete unser Geschäftsführer Ulrich Höllrigl zu den Aktivitäten der Plattform Land, die sich für die Stärkung des ländlichen Raums und die intelligente Flächennutzung einsetzt. Im Jahr 2019 liegt ein besonderer Fokus auf den Perpektiven für Jung und Alt im ländlichen Raum. Dazu wird am 30. Mai die Jahrestagung „Generationen – Leben & Wohnen im Dorf“ stattfinden.

Referate der Herbstveranstaltung „Arbeitsplätze für die Jugend im ländlichen Raum“ – online

Im Rahmen des EU-Projekts Logo ALPJOBS fand die diesjährige Herbstveranstaltung „Arbeitsplätze für die Jugend im ländlichen Raum“ am 29. November 2018 in Schlanders statt. Dabei ging es um Arbeitsplätze, welche auch in Zukunft wichtig sind, um junge Menschen im ländlichen Raum zu halten bzw. dazu zu bewegen (wieder) dorthin zu gehen. Programm Herbstveranstaltung.

Die Referate der drei Hauptreferenten:

Strategien für die Arbeit auf dem Land im Alpenraum – 2030Cassiano Luminati, Polo Poschiavo, Schweiz

Herausforderungen für die Unternehmen im Vinschgau für die ZukunftEnrico Zuliani, Hoppe AG, Vinschgau

ALPJOBS – Wie kann der Arbeitsmarkt im Vinschgau für junge Menschen attraktiv bleiben bzw. werden?“Urban Perkmann, WIFO, Handelskammer Bozen

Zum Abschluss fand ein unterhaltsamen Umtrunk mit dem Sprachkünstler Alex „Giovi“ Giovanelli aus dem Vinschgau statt.

Alex Giovanelli

 

Plattform Land Mitglied bei der Europäischen ARGE Landentwicklung & Dorferneuerung

Auf der Jahresversammlung 2018 stimmten die Mitglieder der ARGE einstimmig der Aufnahme der Plattform Land zu. Vize-Präsident Leo Tiefenthaler bedankte sich und unterstrich die Wichtigkeit der europäischen Zusammenarbeit für den ländlichen Raum.

Ziel der ARGE ist es vor allem, den internationalen Erfahrungsaustausch zu fördern, die Motivation der Betroffenen zu heben, die Schaffung einer positiven öffentlichen Meinung für die Probleme der Menschen in den ländlichen Räumen zu stärken und damit die Erhaltung und Gestaltung lebensfähiger, attraktiver Dörfer bestmöglich zu unterstützen.

Die Plattform Land, welche mit einer Delegation zur gleichzeitig stattfindenden Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 in Fließ anwesend war, besichtigte im Rahmen einer Führung die verschiedenen Dorfentwicklungsprojekte, mit denen Fließ 2016 den Hauptpreis gewonnen hatte. Hervorzuheben ist, dass Fließ bei einer Einwohnerzahl von nur ca. 3000 aufgeteilt auf verschiedene Fraktionen immer noch 6 Grundschulen und eine Mittelschule mit ca. 300 Schülern hat.

180921_ARGE Vollversammlung 2018
v.l.n.r.: Abgeordneter Ryszard Wilczynski (Vizepräsident der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung), Hans-Peter Bock (Bürgermeister von Fließ), Theres Friewald-Hofbauer (Geschäftsführerin der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung), Erwin Pröll (Präsident der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung), Leo Tiefenthaler (Plattform Land), LH-Stv. Richard Theiner, Charles Konnen (Juryvorsitzender der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung).

Der Dorferneuerungspreis 2018 ging nach Hinterstoder in Oberösterreich. Aber auch eine Südtiroler Gemeinde wurde ausgezeichnet: Truden im Naturpark.

In der Begründung heißt es, dass es Truden durch die Initiativen angefangen vom Leerstandsmanagement bis hin zu sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Projekten unter Einbindung der Dorfgemeinschaft geschafft hat, die drohende Abwanderung zu stoppen. Dank der besseren Lebensqualität und der positiven Perspektiven lassen sich nun wieder vermehrt auch junge Familien in Truden nieder.

Solche und auch andere Anstrengungen der Menschen im ländlichen Raum machen die Lebendigkeit desselben aus. Präsident Andreas Schatzer betont: „Wichtig ist dabei jedoch, dass das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sowohl von der Lokalpolitik unterstützt, als auch auf regionaler Ebene ein förderndes Umfeld findet. Nur so lässt sich die hohe Lebensqualität, welche in Südtirol im ländlichen Raum herrscht, auch in Zukunft erhalten.“