2. Bewerbungsrunde Plattform Land Sanierungsberatung – für Gemeinden – Deadline 30. Juni 2022

Die Plattform Land startet nun mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse und in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten die zweite Runde der Sanierungsberatung für Gemeinden. Interessierte Gemeinden müssen sich dafür mit ihrem konkreten Sanierungsobjekt an die Plattform Land wenden. Wer von einer Jury ausgewählt wird, erhält eine fachkundige Sanierungsberatung durch erfahrene Architektinnen und Architekten.

Wie bereits Im Winter 2022 bietet die Plattform Land erneut eine Sanierungsberatung an. Diesmal nur für Gemeinden, damit wertvoller Grund gespart, das Ortsbild verbessert und vor allem auch die Innenbereiche der Gemeinden wieder vermehrt belebt werden können. Interessierte Gemeinden können sich dafür per E-Mail an die Plattform Land (info@plattformland.org) wenden, online eine Checkliste ausfüllen und die geforderten Unterlagen zusenden.
Eine Jury wählt in der Folge die interessantesten Sanierungsobjekte aus. Die Gemeinden erhalten dann eine professionelle Beratung durch Fachleute der Kammer der Architekten.
Die Kosten für 20 Beratungsstunden betragen für die Gemeinden 1.250 Euro zzgl. MwSt.
Die Sanierungsobjekte der Gemeinden sollten Vorbildcharakter haben: Es können auch verschiedene innovative Geschäfts- und Wohnmodelle angedacht werden, wie zum Beispiel Pop-up-Stores (Kurzzeitgeschäfte), Cohousing und Coworking (gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten) und Mehrgenerationenhäuser. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2022.
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.plattformland.org/plattform-land-sanierungsberatung.

Online-Lehrgang „multidisziplinäre Gemeindeentwicklung“ 19.5.-15.6.

Die Plattform Land bietet in Kooperation mit der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft einen Online-Lehrgang zum Gemeindeentwicklungsprogramm an:

Programm multidisziplinäre Gemeindeentwicklung

Das neue Gesetz für Raum und Landschaft verlangt von allen Südtiroler Gemeinden die Ausarbeitung und partizipative Umsetzung eines Gemeindeentwicklungsprogramms. Dazu braucht es multidisziplinäres Fachwissen. Dieser Online-Lehrgang verschafft Ihnen einen Überblick über diese komplexe Materie dank verschiedener Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, immer mit Bezug zum Gemeindeentwicklungsprogramm (inkl. des technischen Leitfadens).

Start ist der 19. Mai um 14 Uhr. Danach wöchentlich Mittwochnachmittag von 14-17 Uhr bis 15. Juni. Fakultativ erfolgt am 4.8. eine Exkursion zu Südtiroler Gemeinden. Kosten insgesamt 100 € plus MwSt.

Anmeldung über die SBB-Weiterbildung bis 16. Mai: weiterbildung@sbb.it

 

 

Referate, Berichte und Fotos vom Workshop „nachhaltig Bauen & Sanieren“ am 8. April an der BASIS Vinschgau


Im Rahmen des EU-Projekts SHELTER und in Zusammenarbeit mit dem EU-Projekt Tiny FOP MOB fand am 8. April ein Praxisworkshop „nachhaltig Bauen & Sanieren“ an der BASIS Vinschgau statt. Ziel war die Sensibilisierung der wichtigsten Akteure im Bereich bauen & sanieren

Die Referate:

  1. Bedeutung von regionalem Holz beim Bauen und Sanieren, Peter Erlacher
  2. Erhalten & Reparieren – Sanieren mit nachhaltigen und ökologischen Materialien, Alexandra Troi
  3. Förderung nachhaltiger Sanierung, André Mallossek

Pressemitteilung

theoretische Vorträge                                        Praktische Materialien & Unternehmen

Feuertest Materialien

Projektwettbewerb Land.Voraus! – jetzt bewerben (bis 16.11.21)

Der Projektwettbewerb Land.Voraus! identifiziert herausragende Projekte der ländlichen Entwicklung, prämiert diese mit attraktiven Preisgeldern und unterstützt sie in der Bewerbung der Vorhaben. Ziel ist es, gute Projektideen in den ländlichen Regionen zu unterstützen und zu verbreiten.

Alle Akteure, die ein Projekt zur Stärkung des ländlichen Raums im deutschsprachigen Raum (also auch Südtirol) umsetzen und dieses auf dem Netz der Regionen eintragen, können an dem Wettbewerb teilnehmen und hat die Chance gefördert zu werden.

Mehr Informationen und Teilnahmeformular gibt es hier: Projektwettbewerb Land.Voraus! (netz-der-regionen.net)

Potentiale für die Regionalentwicklung – mit Fokus auf Frauen (und Männer)

Der überregionale Austausch mit verschiedenen Regionalentwicklungsorganisationen in Österreich und Deutschland stand im Mittelpunkt einer Lehrfahrt, die von der Plattform Land mit Unterstützung der Handelskammer Bozen und Eurac Research kürzlich organisiert wurde. Ein besonderer Fokus lag bei der Bewältigung von gemeinsamen Herausforderungen im Rahmen der Sicherung sowie des Ausbaus der Lebensqualität für Frauen (und Männer).

 Lienz, Bischofshofen, Kreuth und Steinach am Brenner in zwei Tagen: Das Programm der Lehrfahrt, bei der zwanzig Vertreter der Plattform Land, der öffentlichen Hand, der Forschung sowie der Unternehmerverbände und Gewerkschaften teilgenommen haben, hatte es in sich – vier  Stationen in vier unterschiedlichen Regionen mit sehr ähnlichen Herausforderungen.

Neben der Vorstellung und dem Austausch hinsichtlich Aktivitäten in den Bereichen Mobilität, Wirtschaftsförderung und Klimawandelanpassung wurde das Hauptaugenmerk auf Projekte gelegt, die die Rolle der Frauen in ländlichen Regionen stärken und diese unterstützen. (Kinder)Betreuung, Möglichkeiten der verstärkten Eingliederung von Frauen in Entscheidungspositionen in Politik und Wirtschaft sowie spezifische Mentoringprogramme wurden erläutert. „Männer werden hierbei keinesfalls als Antagonisten, sondern als Mitunterstützer gesehen“, sagte Gina Streit, Mitarbeiterin des Regionsmanagement Osttirol sowie Verantwortliche des Lehrganges „Nüsse knacken – Früchte ernten – FrauDi!“, der junge Frauen auf dem Weg in verantwortungsvolle Positionen stärken soll.
Lebens- und Zukunftsperspektiven für Frauen auf dem Land sind Schwerpunkte der LEADER-Projekte „Frauen gestalten: Gesellschaft und Zukunft“, sowie „Women.to.ring: Frauen.Wissen.Zukunft 2020/22“. Beide Projekte werden von dem Verein „Kokon – Beratung + Bildung für Frauen“ betreut.

Die Zukunft des Arbeitens und Urlaubens im ländlichen Raum wurden beim Treffen mit der Coworkation-Alps-Vorstandsvorsitzenden Veronika Engel in Kreuth in Bayern diskutiert, während der Fokus bei der Ökomodellregion Miesbacher Oberland, geführt von Stephanie Stiller, sowie bei der Naturkäserei Kreuth (Vorstands-Vorsitzende: Sophie Obermüller) auf der Einbindung von regionalen Produkten und der Stärkung von regionalen Wirtschaftskreisläufen liegt.

Auf der Rückreise wurde dann beim Regionalmanagement Wipptal ein Zwischenstopp eingelegt, bei dem die Geschäftsführerin Sabine Richter sowie Angelika Koidl, Geschäftsführerin EKIZ Wipptal sowie Leiterin des Freiwilligenzentrums über die Projekte „Marjam – Patinnen für geflüchtete Frauen im Wipptal“, „Wipptaler Ferienexpress vom Verein Sternschnuppe“, “Eltern-Kind Zentrum Wipptal“ sowie „Innovative Kinderbetreuung – Wunschoma/Wunschopa“ berichteten.

„Die Lehrfahrt konnte eindrucksvoll vermitteln, dass ländliche Regionen zwar damit begonnen haben, sich verstärkt mit der Erhöhung der Lebensqualität von Frauen (und Männern) zu beschäftigen, es jedoch noch Einiges zu tun gibt. Ein gegenseitiger Austausch zwischen den Regionen ist hier sehr wertvoll, da auf Basis dieses gemeinsamen Ziels alle voneinander lernen können“, sagte Andreas Schatzer, Präsident der Plattform Land.

 

Referate und Medienresonanz zur Woche der Innenentwicklung

Hier finden Sie die Referate der Woche der Innenentwicklung:

2.8. Rasen-Antholz:

3.8. Lüsen:

4.8. Mölten:

6.8. Schlanders:

Bericht im RAI TV (Tagesschau vom 4.8. – ab Minute 6:30)

Pressemitteilung_Woche der Innenentwicklung 2021